Schäferhund beschäftigen


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Warum ist eine sinnvolle Beschäftigung für den Schäferhund so wichtig?


Er arbeitet bei der Polizei, beim Militär und bei Rettungsdiensten, ist Servicehund und hütet Schafe – dass der Schäferhund ein Arbeitstier ist, wird beim Blick auf seinen vielseitigen Aufgabenbereich wohl klar.

Dass er eine auslastende und sinnvolle Beschäftigung benötigt, wird aber dennoch häufig vernachlässigt.

Das Resultat ist ein nervöser Vierbeiner, der Aggressionen oder anderweitig problematisches Verhalten zeigt.

Schlicht, weil er nicht ausgelastet ist und sich langweilt oder unnütz fühlt. Ohne Arbeit kann der Schäferhund also nicht glücklich sein. Von diesem überzeugenden Grund abgesehen, sprechen aber noch einige mehr für eine Auslastung.


Welches Spielzeug ist für den Schäferhund zu empfehlen?

Immer wieder kommt die Frage auf welches Spielzeug für den Schäferhund zu empfehlen ist. Es gibt unendlich viele gute Hundespielzeuge. Unten finden Sie die Top 3 Empfehlungen für Schäferhund Hundespielzeug.

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Diese Spielzeuge könnten Ihrem Schäferhund gefallen:

1. Kaufempfehlung: Chuckit! Ultra Ball Apportierball

Wenn ein Spielzeug für den Schäferhund absolut zu empfehlen ist, dann sind es diese Bälle.

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  • Perfekter Ball zum Apportieren aus Naturkautschuk
  • in verschiedenen Größen erhältlich
  • Preisgünstig aber sehr robust
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  • durch die Farbe im Gras und Wald relativ einfach zu erkennen
  • mit Ballschleuder kann der Ball noch weiter geworfen werden
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2. Kaufempfehlung: Zwei Zerrseile The Natural Pet Company

Hunde lieben es an Seilen zu zerren. Daher ist diese Seilkombination eine ideale Beschäftigung für Ihren Schäferhund.

Seile für Zerrspiele
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  • die Taue sind sehr robust
  • die Verpackung ist sehr liebevoll und kann später gut als Aufbewahrungsbox verwendet werden
  • auch ideal als Geschenkidee

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3. Kaufempfehlung: Poker Box Intelligenzspielzeug

Schäferhund Hunde Intelligenzspielzeug
Ein Spielzeug was den meisten Hunden sehr viel Spaß macht.

Prima Beschäftigung für Ihren Schäferhund. Die Leckerlies müssen in die einzelnen Kammern versteckt werden. Der Schäferhund muss nun einen Weg finden an das Futter zu gelangen.

  • abwechslungsreiches Brettspiel mit 4 unterschiedlichen Spielmodulen
  • Grundplatte mit 4 Fächern, variabel zu platzieren
  • sehr stabil
  • auch für größere Hunde geeignet
  • das Intelligenzspielzeug bietet Spaß, Lerneffekte und Abwechslung für Ihren Schäferhund
  • inkl. Übungsheft mit Tipps und Tricks für das optimale Training
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Beschäftigung fördert die Entwicklung

Die Muskeln wachsen mit der Bewegung, die Psyche mit den Aufgaben. Verbringt der Schäferhund sein Leben hingegen im Hof oder auch in der guten Stube, fehlen ihm die Entwicklungsmöglichkeiten.

die Bindung zwischen Hund und Halter wird gestärkt

Gemeinsam joggen, wandern, Kommandos lernen und neues entdecken – die Beschäftigung schweißt zusammen und hilft dabei, sich gegenseitig besser zu verstehen. Dadurch fällt auch die Erziehung leichter.

Ohne Auslastung keine Erziehung

Ein Schäferhund, der vor lauter Langeweile, überschüssiger Energie und aufgestautem Frust kaum noch weiß wohin mit sich selbst, ist nicht lernfähig. Regeln und Kommandos, die er eigentlich schon kann, können zudem in Vergessenheit geraten.
Anders ein Schäferhund, der sich körperlicher austoben kann und geistig gefördert wird. Dieser kann überschüssige Energie abbauen und ist dadurch aufnahmebereit.

Sozialverhalten unter Artgenossen

Ob in der Hundeschule oder im Hundepark, für den Schäferhund ist es wichtig, Kontakte zu Artgenossen zu knüpfen. Gemeinsame Beschäftigung ist hierzu eine optimale Gelegenheit.

Fitness für die Schäferhund Gesundheit

Wer rastet, der rostet – das gilt auch für den Hund. Körperliche Bewegung sorgt für die Gesundheit des Körpers, sie stärkt Immunsystem, Atmung, Herz und Bewegungsapparat. Und kann damit das Leben des Schäferhunds verlängern. Geistige Bewegung hält hingegen das Hirn fit und hat einen positiven Einfluss auf die Psyche. Depressionen, Zwangsstörungen und Aggressionen treten in ausgelasteten Hunden deutlich seltener auf.

Spielregeln für die Beschäftigung mit Ihrem Schäferhund

Die Beschäftigung soll den Schäferhund in erster Linie auslasten und dabei natürlich auch Spaß machen. Einige Regeln sollte der Halter aber dennoch durchsetzen und selbst beachten.

  1. Motivation
    Als Motivation und Belohnung sind Leckerlies die einfachste Wahl. Diese sollten allerdings kalorienarm sein oder aber auf den Tagesbedarf angerechnet werden.
  2. Der korrekte Zeitpunkt für die Beschäftigung
    Große Hitze, voller Magen oder dringende Geschäfte – der Schäferhund sollte entspannt und ausgeruht an die Aktivität gehen können. Günstig sind Sport und Spiel vor den Mahlzeiten und nach einer kurzen Gassirunde, um Blase und Darm zu leeren.
  3. Keinen Zwang anwenden
    Möchte sich der Schäferhund zur ausgewählten Beschäftigung nicht aufraffen, sollte er nicht gezwungen werden. Vielleicht ist es schlicht ein schlechter Tag, vielleicht liegt ihm die Aktivität nicht oder es liegt ein gesundheitliches Problem vor. Zwang ist in jedem Fall unangebracht.
  4. Vorlieben und Talente – Erkennen und stärken
    Ballspiele liegen ihr nicht, dafür macht ihr beim Agility oder Obedience vielleicht niemand etwas vor – jeder Hund hat andere Talente und Vorlieben. Es lohnt sich also, etwas herum zu probieren und immer mal wieder neues zu testen.
  5. Schritt für Schritt
    Schäferhunde sind ehrgeizig und arbeitsfreudig, dennoch benötigen auch sie ausreichend Zeit, um zu lernen und an neuen Herausforderungen zu wachsen. Geduld und langsames Vorgehen sind daher wichtig.
  6. Aufsichtspflicht und Sicherheit
    Ob Spielzeug, Hundewiese oder Parcours – die Aufsicht ist in jedem Fall wichtig. Verschluckte Teile, giftige Köder oder Pflanzen und zahlreiche weitere Gefahren können überall lauern.
  7. Konsequent bleiben
    Auch bei der spielerischen Beschäftigung sollte der Halter konsequent sein. Vor allem, wenn es um das Beenden des Spieles geht. Dies ist nicht nur für die Erziehung wichtig, sondern auch für die Sicherheit.

Wie kann ich meinen Schäferhund beschäftigen?

Kurse in der Hundeschule zu immer neuen Trends, ein schier unüberschaubares Angebot an Beschäftigungsspielzeugen und zahlreiche Spiel-Ratgeber machen eine Auswahl schwierig. Die folgenden Aufzählungen zeigen daher nur einen Bruchteil der Möglichkeiten.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Wahl auf etwas fällt, das sowohl Hund als auch Halter Freude macht.

Geistige Beschäftigungen für den Schäferhund – Übersicht

  • Obedience
  • Dog Tricking
  • Nasenarbeit
  • Konzentrierte Spaziergänge
  • Puzzles
  • Fette Beute
  • Futterflaschen und -bälle

Obedience
Übungen und Kommandos lernen und sofort umsetzen, auch auf Entfernung und trotz Ablenkung, das ist die Grundidee hinter Obedience. Voraussetzungen für den Erfolg sind hier, dass Mensch und Hund aufeinander eingespielt und konzentriert bei der Sache sind. Es ist also nicht nur für den Schäferhund eine Herausforderung.

Tipp: Viele Schäferhunde blühen beim Obedience auf, denn sie sind ganz in ihrem Element.

Dog Tricking
Nach dem Grundgehorsam kann sich der Schäferhund beim Dog Tricking weiterbilden. Tot stellen, kreiseln oder den eigenen Napf wegräumen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Immer wieder neue Tricks zu lernen ist übrigens nicht nur unterhaltsam, es gibt dem Vierbeiner auch Selbstvertrauen und sorgt dafür, dass er sich nicht langweilt.

Nasenarbeit

Drinnen oder draußen, mit Leckerlis oder Teebeuteln – die Nasenarbeit kann schnell und mit einfachen Mitteln vorbereitet werden.
Für das Teespiel werden jeweils zwei Beutel einer Sorte benötigt. Ein Teebeutel wird versteckt, der andere bleibt beim Halter. Der Schäferhund muss nun die Fährte aufnehmen und den versteckten Beutel finden. Je mehr Sorten benutzt werden, desto schwieriger ist es natürlich.
Noch etwas einfacher ist es, schlicht Leckerlies über den Boden zu ziehen und zu verstecken. Der Vierbeiner kann nun wahlweise frei suchen oder aber gelenkt werden.

Konzentrierte Spaziergänge

Spaziergänge sind ein oft vernachlässigter Klassiker, obwohl sie Körper und Geist zugleich fordern. Das gilt allerdings nur, wenn sie konzentriert ablaufen. Der Schäferhund darf dazu weder an der Leine ziehen noch bestimmen wo es lang geht, ebenso wenig wie nach Lust und Laune schnüffeln. Muss er sich dem Tempo des Zweibeiners anpassen und trotz Ablenkungen bei der Sache bleiben, ist das eine durchaus anstrengende Arbeit.

Puzzles
Puzzles, wie beispielsweise ein Hütchenspiel, sind schnell selbstgemacht. Ein Snack oder Spielzeug wird dazu vor den Augen des Hundes unter einem Becher versteckt, ein bis zwei weitere dienen als Ablenkung. Im Anschluss werden die Becher durch Verschieben bewegt, folgt der Hund dem Becher mit Inhalt, gibt es eine Belohnung.
Zudem bietet der Handel einige Intelligenzspiele, die der Schäferhund auch alleine benutzen kann. Aber Vorsicht. Sowohl bei den Modellen aus Holz als auch bei denen aus Kunststoff können Kleinteile abbrechen oder abgebissen werden. Beaufsichtigt werden muss der Vierbeiner also dennoch.

Fette Beute

Ein Karton, Kissenbezug oder eine Kiste, gefüllt mit Stoffstreifen oder zusammengeknülltem Papier, als fette Beute darin ein paar aromatische Leckerlies – diese Kombination kann den Schäferhund für eine Weile beschäftigen und erfordert nur wenig Vorbereitung.

Futterflaschen und -bälle

Eine Plastikflasche ohne Deckel oder ein Futterball mit einigen Snacks bestückt ergibt jede Menge Spaß für den Schäferhund. Beim Versuch an den Inhalt zu gelangen rollen die ‘Verpackungen’ immer wieder davon und laden zu einer Verfolgungsjagd ein.
Wer etwas handwerkliches Geschick hat, kann auch mehrere Flaschen auf eine Stange ziehen und diese an einem Gestell befestigen. Die Öffnungen müssen dabei nach oben zeigen. Auf diese Weise muss der Schäferhund die Flaschen mit Nase und Pfoten immer wieder umdrehen.

Körperliche Beschäftigungen für den Schäferhund

  • Agility
  • Mantrailing
  • Apportieren
  • Tauziehen
  • Treibball
  • Hundeangel
  • Kauspielzeuge
  • Spaziergänge mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad

Agility
Reifen, Tunnel, Slalomläufe – beim Agility kann der Schäferhund springen und rennen. Und muss dabei auch noch auf Kommandos hören. Wer nicht zu Turnieren oder in eine Hundeschule dazu gehen möchte, kann im Garten einen eigenen Parcours aufbauen oder vorhandene Hindernisse auf dem Spaziergang nutzen.

Mantrailing
Der Schäferhund muss einer Spur bis zum gesuchten Menschen folgen. Hier wird also nicht nur der Körper bewegt, sondern auch das Hirn eingesetzt.

Apportieren

Ein Ball oder Preydummy und etwas Platz zum Rennen, mehr ist für das Apportieren nicht notwendig. Neben der körperlichen Auslastung kann das Apportieren auch gleich noch zum Üben von Kommandos benutzt werden. Abwarten bis die Erlaubnis zum Losrennen erfolgt und die Beute auf Befehl abgeben erfordert einige Selbstbeherrschung. Noch höher ist der Schwierigkeitsgrad, wenn der Schäferhund das Werfen nicht beobachtet und dann zum gewünschten Gegenstand dirigiert wird.

Aber Vorsicht! Mal eben einen Stock zu werfen, der sich so praktisch am Wegesrand findet, ist keine gute Idee. Äste und Zweige stellen ungeahnte Gefahren dar, können den Hund schwer verletzen und sogar innerhalb weniger Minuten zum Tode führen.

Tauziehen

Ein Seil oder ein altes Stück Stoff und schon kann das Kräftemessen beginnen. Bei derlei Zerrspielen sollte jeder einmal gewinnen dürfen.

Treibball

Bälle in ein Tor zu rollen klingt zwar nicht schwierig, für den Schäferhund ist es aber durchaus eine Herausforderung. Einige Hundeschulen bieten mittlerweile Kurse dafür an, im eigenen Garten kann es jedoch ebenso gut gespielt werden.

Hundeangel

Die Hundeangel oder Reizangel kann dem Schäferhund einiges abverlangen und für den geistigen Anspruch mit Kommandos verbunden werden.

Kauspielzeuge

Ein Schinkenknochen, getrocknete Rinderhaut oder Ochsenziemer sind für den Vierbeiner eine harte aber leckere Arbeit. Kauen, daran ziehen und es auch noch festhalten, das ist ohne Hände anstrengender als es klingt.

Spaziergänge mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad

Bleibt für anderen Sport einmal nicht genug Zeit und auch die Dauer des Spaziergangs muss begrenzt werden, kann schlicht der Schwierigkeitsgrad der Gassirunde erhöht werden. Ein Hunderucksack, in dem das Wasser für unterwegs, Spielzeuge oder sonstige Gewichte stecken ist eine Möglichkeit dazu. Das Erhöhen der Geschwindigkeit, z.B. durch Laufen neben dem Rad, eine weitere.

Klicker Training und Target Stick

Klickertraining Schäferhund
Das Klickertraining ist beim Schäferhund Training sehr beliebt.

Um Lernerfolge schneller zu erreichen und etwas Abwechslung in Training und Beschäftigung zu bringen, sind das Klicker Training und der Target Stick ideal.
Das Geräusch des Klickers wird zunächst positiv konditioniert, indem der Hund bei seinem Ertönen sofort ein Leckerli erhält.

Im Anschluss kündigt das Geräusch eine Belohnung an und ist damit die Bestätigung für richtiges Verhalten. Weil das Geräusch viel schneller als Bestätigung eingesetzt werden kann, sind die Lernerfolge auch entsprechend schneller.

Der Target Stick ist eine Weiterführung des Klickers. Er hat eine runde Verlängerung am Ende des Stabes, die der Schäferhund mit Nase oder Pfote berühren und ihr folgen muss. Dadurch ist auch das Lernen von ungewöhnlichen Bewegungsablaufen möglich.

Den Schäferhund im Winter auslasten

Ein gesunder Schäferhund und fitter Schäferhund darf sich auch im Winter im Freien austoben. Auf einige Punkte muss dennoch geachtet werden.

  • Nach dem Aufenthalt im Freien Pfoten waschen, um Eis und Streusalz zu entfernen
  • Ballen mit Pfotenbalsam pflegen, um Risse zu verhindern
  • Bei extremen Wetterlagen Zeit im Freien begrenzen
  • Gehen auf Glatteis vermeiden
  • Hart vereiste Flächen vermeiden, scharfkantiges Eis kann zu schweren Verletzungen führen

Schäferhund Beschäftigung ohne Bewegung?

Schlechtes Wetter, Krankheit oder einfach mal nicht genug Zeit – der Schäferhund kann durchaus für kurze Zeit ohne Bewegung beschäftigt werden. Vollkommen ausgelastet ist er dann jedoch nicht. Auch dann nicht, wenn er Zugang zu einem Hof oder Garten hat. Zumindest Spaziergänge oder kurze, aktive Spielrunden müssen es schon sein.

Den Schäferhund Welpen beschäftigen – was ist zu beachten?

Ohren, ihn die sie erst noch hereinwachsen muss, und ein Blick, der alle Konsequenz vergessen lässt – Schäferhund Welpen etwas abzuschlagen oder gar zu verbieten ist schwierig.
Auch hier können sinnvolle Beschäftigungen wiederum behilflich sein. Zum einen lassen sie dem Welpen weniger Energie für Unfug. Zum anderen trainieren sie die Konsequenz der Zweibeiner. Dabei sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten.

So sollte die Beschäftigungsvielfalt anfangs begrenzt werden. Geeignet für die Kleinen sind:

  • Spaziergänge
  • Grundgehorsam
  • Welpenschule oder -spielrunden
  • Kurze und einfache Spiele

Große Sprünge sollten sie – im wahrsten Sinne des Wortes – noch nicht machen dürfen. Ebenso wenig wie Treppen steigen.

Zudem sollte die körperliche und geistige Beanspruchung auf kurze Phasen begrenzt werden, dafür aber mehrmals am Tag erfolgen. Beendet wird die Beschäftigung am besten bevor sich der Schäferhund Welpe nicht mehr konzentrieren kann. Anfangs wird das bereits nach einigen Minuten der Fall sein. Die Dauer kann nur langsam gesteigert werden.

Tipp: Halter sollten sich nicht darauf verlassen, dass der Welpe von selbst aufhört, wenn er müde oder überlastet ist. Zeigt er dieses Verhalten aber, sollte entsprechend gehandelt und die Grenze respektiert werden. Anderenfalls lernt der kleine Schäferhund nur, dass er sich übernehmen soll und muss.

Was sollte mein Schäferhund besser nicht?

Durch die Neigung der Rasse zu Hüftdysplasie kann es für den Schäferhund einige Einschränkungen bei den Beschäftigungsmöglichkeiten geben. Bevor Hund und Halter zum Sport aufbrechen, sollte also tierärztlich abgeklärt werden, ob dieser auch für ihn geeignet ist. Da sich das individuell unterscheidet, sind Untersuchungen notwendig.


Tipp: Welpen Spiele-Box von GU

Welpen Spiele Box
Welpen wollen spielen, spielen, spielen – und das ist auch gut so! Beim Spielen macht Ihr Welpe ganz entscheidende Erfahrungen und lernt alles Wichtige fürs Leben.

Möchten Sie Ihren Welpen beschäftigen und dabei gleichzeitig Ihren Welpen erziehen? Dann ist diese Welpen Spiele-Box eine gute Wahl.

Mit Hilfe von Bildern bekommt man in einfacher Art und Weise erklärt, wie man einem Welpen Kommandos beibringen kann bzw. auch schöne Spiele für drinnen und draußen. Es ist für jeden Schwierigkeitsgrad was dabei.
Eine super Box, gerade für Hundeanfänger, bedingt durch die vielen Tipps und Erklärungen.
Anleitungen sind hier wunderbar Schritt für Schritt erklärt, so dass das Spielen mit dem Hund von Anfang an richtig läuft. Die Übungen sind systematisch sortiert. So weiß der Anfänger gleich mit welcher Übung er beginnen soll.
Der Hund lernt wirklich schnell und spielerisch verschiedene Kommandos und Tricks.

Im Begleitheft werden noch mal kurz und knapp die Grundlagen erläutert, wobei auch kurz darauf eingegangen wird, was man dem Welpen im entsprechenden Alter zutrauen kann. Falls etwas in einer Übung nicht klappt gibt es in dem Begleitheft Verbesserungsvorschläge und Tipps.

Der beigelegte Futterbeutel bietet die Möglichkeit gleich loszulegen. Der Beutel ist allerdings nicht der Grund warum man dieses Set kaufen sollte. Viele Hunde lieben so einen Futterdummy und können es kaum erwarten, wieder mit dem Futterdummy zu spielen, ihn zu apportieren usw. und neue Sachen zu lernen und natürlich, etwas Leckeres als Belohnung aus der Tasche zu bekommen.

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Was enthält die Box?

  • 40 Trainingskarten: Ob Erziehungs-Basic, Spiele für zu Hause oder unterwegs: auf jeder Karte eine Übung – Schritt für Schritt erklärt.
  • Begleitbuch (Heft): Erklärt wichtige Grundlagen zum richtigen Spiel mit dem Welpen und gibt hilfreiche Erläuterungen zu den Karten.
  • Futterbeutel: Dank dem beigelegten Futterbeutel in Welpengröße steht dem sofortigen Spielvergnügen nichts im Weg!
  • Aufbewahrungsbox: Die Karten und das Buch können praktischerweise prima in der Box verstaut werden.

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Welpen Spiele Box Übersicht
Welpen Spiele Box Übersicht: 40 Übungskarten, Futterbeutel, Begleitheft und Aufbewahrungsbox

Was beinhalten die Karten?

Die 40 Spiele und Übungen sind in 5 Kategorien unterteilt. Jede Kategorie hat eine eigene Farbe, die Sie auf den Karten und im Begleitbuch wiederfinden.
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Kategorie 1 – Basisübungen

Welpen Basisübungen
Welpen Basisübungen
  • 01 – Anstupsen der Hand
  • 02 – Sitz
  • 03 – Sitz und bleib
  • 04 – Platz
  • 05 – Platz und bleib auf der Decke
  • 06 – Rückruf
  • 07 – Rückruf unter Ablenkung

Kategorie 2 – Spiele für Zuhause

Welpen Spiele für zu Hause
Welpen Spiele für zu Hause
  • 08 – Dreh Dich!
  • 09 – Pfote geben
  • 10 – Auf die Seite legen
  • 11 – Slalom 
  • 12 – Das Becherspiel
  • 13 – Leckerchen fällt
  • 14 – Das Schachtelspiel
  • 15 – Spielzeug im Haus suchen

Kategorie  3 – Spiele für Unterwegs

Welpen Spiele für Unterwegs
Welpen Spiele für Unterwegs
  • 16 – Erlebnis – Spaziergänge
  • 17 – Bring das Spielzeug!
  • 18 – Bring den Futterbeutel!
  • 19 – Das Tauschspiel
  • 20 – Aufheben und abgeben
  • 21 – Das Futtersuchspiel
  • 22 – Das Futterwurfspiel
  • 23 – Spur zum Spielzeug

Kategorie 4 – Spiele für viele

Spiele für viele Hunde
Spiele für viele Hunde
  • 24 – Begegnungen
  • 25 – Spielen auf Kommando
  • 26 -Komm mit!
  • 27 – In einer Reihe
  • 28 – Such mich
  • 29 – Drunter und Drüber
  • 30 – Spiel mit anderen Hunden
  • 31 – Spiel für drei

Kategorie 5 – Spiele für Spezialisten

Welpen-Spiele für Spezialisten
Welpen-Spiele für Spezialisten
  • 32 – Sitz auf Entfernung
  • 33 – Fuß laufen
  • 34 – Fuß laufen für Profis
  • 35 – Rückwärts Laufen
  • 36 – Rolle
  • 37 – Öffne die Schublade!
  • 38 – Schließ die Schublade
  • 39 – Apportieren für Profis
  • 40 – Spielzeug aufstöbern

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5 Gedanken zu „Schäferhund beschäftigen

  1. Hallo zusammen,

    Ich möchte ein grosses Lob für diese Webseite aussprechen!
    Es benötigt viel Arbeit und Mühe, so viel Wissen zusammen zu tragen und anderen zugänglich zu machen.
    Mit diesen Informationen kann ich mich gut auf meinen ersten Schäferhund vorbereiten.
    Besten Dank und Gruss an alle aus der Schweiz.

    Martin

  2. Hallo alle miteinander,
    ich hab mal eine frage. Wie lang geht ihr alle mit euren Welpen spazieren?
    Liebe grüße und danke im vorraus 🙂

  3. Hi,

    wir gehen 3 x 8 Minuten spazieren, unser Welpe ist 8 Wochen alt.

    Habt Ihr Tipps wie ich den Welpen beruhigen kann bzw. zum ausruhen bringe?

    Grüße

  4. Hallo. Meine Hündin konnte nur mittels einer Box zur Ruhe kommen. Sie lief mir sonst ununterbrochen hinterher. Durch Spielen wurde sie immer au fgedrehter. Ich hab ihr die Box mittels Futterspiele schmackhaft gemacht und später wurde diese Box ihre Autobox. So wurde auch das Autofahren sehr problemlos, weil sie die Box ja als ihre “Höhle” kannte.
    Mittlerweiler ist die 10 Monate alt und braucht im Haus keine Box mehr im sich zu entspannen. LG Tan

  5. Eine echt tolle Seite, vielleicht kann mir jemand weiter helfen bzw. ein paar Tipps geben.
    Wir haben eine Rüden mit 10 Monaten, es ist nicht unser 1. Schäferhund und bisher hatten wir nie Probleme.
    Nun haben sich leider einige Probleme eingeschlichen, die wir nicht Lösen können. Zum Hund wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen (auf der Züchterin, dies war eindeutig zu früh) und sind bereits 4 Wochen später das erste Mal mit ihm im Training gewesen. Er soll ein Rettungshund werden, ein Flächensuchhund. Das Training besteht im Aufbau mit Spiel und viel Belohnung. In dieser Arbeit macht er sich richtig gut und ist danach immer sehr ausgelastet, trainiert wird 2-3 mal die Woche.
    Leider haben wir Zuhause Probleme. Unser Hund hatte ziemliche Wachstumsschmerzen mit Knochenhautentzündung, dies haben wir nun gut in den Griff bekommen. Aber leider ist Schwanzkreisen und Schwanzbeisen dazu gekommen und wir bringen es nur Phasenweise weg. Kotprobe war negativ, der Verdacht auf Parasiten war da durch Schlecken und Jucken am After. Leider negativ, wir behandeln nun mit Bachblüten Notfalltropfen und Heilerde, da auch immer wieder Durchfall auftritt.
    Unser Hund ist gut ausgelastet und wir können uns dieses Problem nicht erklären. Vielleicht weiß jemand Rat.
    Vielen Dank bereits jetzt 🙂

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