Schäferhund Charakter und Wesen


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Schäferhund Charakter – Schäferhund Wesen – Was macht den Schäferhund aus?


Der Schäferhund Charakter ist ausgeglichen, sehr nervenfest und selbstsicher.

Dazu zeichnet sich das Schäferhund Wesen durch seine Gutmütigkeit, den ausgeprägten Beschützerinstinkt sowie seine Treue und Anhänglichkeit aus.

Schäferhunde sind sehr intelligente, aufmerksame Tiere, die einfach zu führen sind.

Werden die Hunde gut sozialisiert, mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und liebevoller Konsequenz erzogen, dann sind sie in der Lage, ihr gutmütiges Wesen voll zu entwickeln.

So bleibt der Schäferhund beispielsweise sein ganzes Leben lang sehr verspielt und bewacht gerne Haus und Hof. Neben ausreichend Auslauf benötigt er nicht nur eine körperliche, sondern ebenfalls eine geistige Auslastung.

Ist der Schäferhund ein Familienhund?

Ein gut erzogener und sozialisierter Deutscher Schäferhund kann ebenso als Gebrauchshund für die unterschiedlichsten Tätigkeiten eingesetzt werden, wie als Familienhund in einem Haushalt mit Kindern.

Hier kommt ihnen ganz besonders ihr starkes Nervenkostüm, der Gehorsam sowie ihr ausgeprägter Beschützerinstinkt und auch ihre Treue sowie Anhänglichkeit zugute.

Als Familienhund sollte er jedoch auch ausreichend beschäftigt werden, wie etwa durch eine gemeinsame, sportliche Betätigung sowie durch eine angemessene Aufgabe.

Kurzer Steckbrief: der Schäferhund

Steckbrief Deutscher Schäferhund
Steckbrief Deutscher Schäferhund: Was macht den Schäferhund aus?

Die Merkmale dieser beeindruckenden Rasse sind hier, in einem kurzen Steckbrief Schäferhund, zusammengefasst:

  • Schäferhund Größe beziehungsweise Widerristhöhe: bis zu 60 Zentimeter
  • Schäferhund Gewicht: je nach Geschlecht: 22 bis 40 Kilogramm
  • Alter: bis 15 Jahre
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Verwendung: Familien-, Gebrauchs-, Wach-, Begleit-, Dienst-, Schutz-, Rettungs- und Hütehund
  • Farben: unterschiedlich
  • Fell: Fest anliegendes Deckhaar mit Unterwolle. Es ist wetterbeständig, pflegeleicht und trotzt Hitze ebenso wie Kälte und Regen
  • Schäferhund Wesen: nervenfest, ausgeglichen, unbefangen, lernwillig, treu und selbstsicher

Reglementierte FCI Rassestandards

Der Deutsche Schäferhund gehört nach den FCI Rassestandards in die Gruppe eins der Hüte- und Treibhunde sowie in die Sektion eins Schäferhunde mit Arbeitsprüfung.

Dort wird er unter der Standardnummer 166 geführt. Die Klassifikation des FCI sieht genaue Richtlinien bezüglich der Zucht der Hunde vor.

FCI Rassestandard 166 – Deutscher Schäferhund

Darin sind zum Beispiel die Größe, Farbe und der Körperbau der Tiere genau geregelt:

FCI Standard 166 - Deutscher Schäferhund
FCI Standard 166 – Deutscher Schäferhund
  • Die festgelegte Widerristhöhe bei Rüden beträgt 60 bis 65 Zentimeter, während es bei Hündinnen 55 bis 60 Zentimeter sind.
  • Die FCI Rassestandards bezüglich der Farbe sehen beim Schäferhund wie folgt aus: eine schwarze Farbe mit rotbraunen, braunen sowie gelben bis hin zu hellgrauen Abzeichen. Ebenso gibt es einfarbig schwarze und graue Hunde, die bei einem Grauton eine dunklere Wollung mitbringen. Typisch sind die schwarze Maske und der Sattel. Nicht erwünscht aber dennoch zugelassen sind sehr helle Innenseiten sowie kleine, unauffällige weiße Brustabzeichen. Ein “Muss” ist dagegen bei allen Farben die schwarze Nasenkuppe.
  • Als Pigmentschwäche wird eine fehlende Maske sowie eine helle bis stechende Augenfarbe gewertet. Doch auch helle bis weißliche Abzeichen, die sich an den Innenseiten sowie an der Brust befinden, rote Rutenspitzen und helle Krallen werden als Pigmentschwäche angesehen.
  • Die Farbe weiß ist laut den FCI Rassestandards nicht zugelassen.
  • Der Körperbau beziehungsweise das allgemeine Erscheinungsbild des Schäferhunds wird als mittelgroß und leicht gestreckt sowie als gut bemuskelt und kräftig bezeichnet. Dabei sind die Knochen trocken und halten das Gesamtgefüge fest zusammen.

Vorurteile gegen den Schäferhund

Vorurteile Schäferhund
Ein Vorurteil vom Schäferhund ist seine angebliche Aggressivität. Der Schäferhund ist nicht aggressiver als andere Hunderassen auch.

Trotz seiner vielen Vorzüge ringt der Schäferhund mit einigen sich haltenden Vorurteilen. Dazu gehören vor allem:

  • Aggressivität
  • Hohe Dominanz
  • Krankheit, besonders HD (Hüftdysplasie)

Dabei sind diese und ähnliche Vorurteile bei den tollen Hunden vollkommen fehl am Platze.

Ein gleichermaßen gut erzogener sowie sozialisierter Schäferhund ist weder aggressiv, noch zu dominant.

Dass einige Schäferhunde unter HD leiden, ist zwar richtig, aber hierbei handelt es sich nicht um eine typische Erkrankung, sondern um eine Krankheit, die alle mittelgroßen sowie großen Rassen treffen kann.

Da es jedoch viele Schäferhunde gibt, kommt es manchen Menschen so vor, als sei diese Rasse besonders von der Hüftdysplasie betroffen.

Ist der Schäferhund als Therapiehund geeignet?

Schäferhund als Therapiehund
Wegen seines Charakters wird der Schäferhund gerne als Therapiehund eingesetzt.

Die Hunderasse Schäferhund wird sogar sehr gerne als Therapiehund eingesetzt. Ein Grund hierfür ist ihre typische Kommunikationsfreudigkeit.

Doch auch ihr festes Wesen sowie ihr ausgeprägter Spieltrieb sind für den Einsatz als Therapiehund ideal.

Der Schäferhund wird gerne im Laufe einer tiergestützten, medizinischen Behandlung eingesetzt. Das kann unter anderem im Rahmen einer Ergo- oder Psychotherapie sowie in der Physiotherapie oder der Heilpädagogik geschehen.

Die genauen Einsatzmöglichkeiten innerhalb der verschiedensten Maßnahmen sind vielfältig. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Mobilisation
  • Entwicklungsstörungen
  • Entspannungsübungen und Ruhe
  • Verantwortungsgefühl und Selbstsicherheit

Was sind die Unterschiede zwischen einem Rüden und einer Hündin?

Beim Schäferhund gibt es zwischen Hündinnen und Rüden normalerweise keine Wesens-Unterschiede.

Allerdings besitzt jeder Schäferhund, wie andere Vierbeiner auch, seinen eigenen Willen, Vorlieben und Abneigungen.

Hierbei handelt es sich jedoch um ganz normale, individuelle Wesenszüge.

Die größte Differenz zwischen Rüden und Hündinnen zeigt sich in der Läufigkeit der weiblichen Tiere.

In der Regel setzt die erste Läufigkeit ungefähr in einem Alter von sechs bis zwölf Monaten ein. Sobald sich der Hormonhaushalt der Hündin eingespielt hat, wird sie normalerweise circa zwei Mal im Jahr läufig.

Hier sollte man jedoch von den im Handel erhältlichen Schutzhöschen absehen, damit die Hündin lernt, sich selbst sauber zu halten.

Meist klappt das sogar bereits nach einigen Hitze-Phasen recht gut.

Wie beschreiben Sie das Wesen und den Charakter vom Schäferhund? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar und beschreiben Ihren Hund!


19 Gedanken zu „Schäferhund Charakter und Wesen

  1. Wie bekomme ich meinen Schäferhund ins Auto? Momentan will er partout nicht! Er ist 6 Jahre alt und aus dem tierheim, wo er aber nur 1 Woche war. 😃 für einen Tipp wäre ich sehr dankbar! 👍

    1. Reinheben, belohenen und wieder raus. Mehr und dacfach hintereinander die Übung machen und danach erst mal wieder ins Haus. Gar nicht losfahren, sondern als TRockenübung machen. Das Auto sollte positiv belegt werden, mit Lob, Leckerchen etc. Vllt wird es ihm schlecht im Auto und deshalb ,mag er nicht rein springen.

      1. Meiner wollte immer dann nicht in die Box ins Auto, wenn er a) noch nicht groß gemacht hat. Geht ihr vorher lange genug, sodass er entspannt ins Auto könnte? Der Hund weiß ja nicht wohin und wie lange ihr fahrt… 2. Ich hab die erste Zeit immer 2 winzige Leckerli in die Box geworfen, bevor ich ihn reingeholten habe, so war er mit suchen und fressen beschäftigt und die Box war positiv verknüpft.
        3. Dann gab es noch ne kurze Phase des allgemeinen Protests oder Testens wie ernst ich es denn meine, dass er rein soll. Da musste er auch mal sanft zurück rein geschubst werden, ist hundesprache und tut ihm nicht weh.
        Nun nach 2,5 Monaten geht’s nur noch klein machen, ohne Protest rein und spätestens beim losfahren legt er sich alleine hin und schläft.
        Üben, positiv verknüpfen und konsequent sein. Statt Box vielleicht eine Decke, dann weiß er, das ist sein Platz…

    1. Die Katze muss zuerst da sein, da der Hund sich ihr dann unterordnet. Wenn der Hund zuerst da ist erwartet er dies von der Katze, jedoch wird die Katze sich als höhergestellt ansehen und es wird nur Rivalitäten geben.

  2. Ich habe eine deutsche und eine altdeutsche Hündin. Beide sind wunderbare Familienhunde. Sie sind vorsichtig und rücksichtsvoll im Umgang mit kleinen Kindern. Mit beiden trainiere ich aber auch in einer SV Ortsgruppe. Hierbei haben sie die Möglichkeit sich geistig wie körperlich auszulasten. Sie arbeiten gerne und lernen mit Freude. Unser Haus und unseren Garten bewachen sie aufmerksam, ohne dabei fortwährend zu bellen.
    Gut erzogen und ausgelastet ist es für mich die beste Hunderasse. Ich könnte mir keinen anderen Hund, als einen Deutschen Schäferhund, in unserer Familie vorstellen.

  3. Wir haben unsere Schäfer Mix Hündin von Streunerglück. Sie wurde als Welpe krank im kalten Bosnien gefunden. Sie ist wunderschön und super verspielt <3
    Aber dennoch sind das nicht Hunde für jedermann… sie muss ihre Energie positiv ausleben

  4. Hallo,
    würde es ein größeres Problem sein zwei junge Rüden (etwa 8-10 Wochen) zusammen aufzuziehen, wenn einer von den beiden ein Schäferhund und der andere ein Rottweiler wäre – oder gäbe es weniger Schierigkeiten wenn beide Hunde aus dem gleichen Wurf kämen ?
    Wir haben ein großes Grundstück, eine große Familie und – wenn wir in Rente gehen – viel Zeit.
    Hat jemand eine Antwort oder Erfahrung mit der Haltung beider Rassen zusammen ?
    Dankeschön !

  5. meine “schwarz-grau gewolkte” schnuffelnase ist eine naschkatze.
    und damit kriege ich sie immer. schäferhunde sind selbstbewusst.
    verspielt und verschmust und aufmerksam und treu und und und sowiso.
    in meiner firma steht ein konfitüreglas gefüllt mit leckerlis mit der
    aufschrift “fürs nicht-bellen”. wenn sie laut gibt, weil der briefträger, der
    nachbar, der dhl-fahrer oder ein kunde kommt und nach kürzester zeit wieder ruhig ist,
    darf sie zu mir kommen und sich ein leckerli abholen.
    das hatte sie nach einer einzigen übung begriffen. ihr stärkster trieb neben jagen (versuchen) ist der schutztrieb. ich kann mir keinen absolut ruhigen schäferhund vorstellen,
    wenn jemand an der tür klingelt oder auf den hof fährt. aber dass sie jetzt immer öfter
    die klappe hält, weil ich es will, finde ich großartig von ihr.
    ich liebe meine maus.

  6. Ich habe seit Mitte Dezember eine ca. 10-jährige Schäferhundmischlingshündin aus Rumänien. Sie ist sehr verschmust und ihrem Alter entsprechend ruhig. Leider ist sie jedes Mal sehr beunruhigt, wenn es an der Haustür klingelt oder fremde Perrsonen zu uns kommen. Zweimal hat sie schon versucht, zuzuschnappen. Wie kann ich ihr beibringen, dass für sie keine Gefahr besteht?

  7. Ist ein Schäferhund geeignet für Menschen mit psychischer Erkrankung? Ich leider unter einer Sozialphobie und ein Hund würde mir sehr helfen, raus und mehr unter Menschen zu kommen. Ich habe erst an einen kleinen Hund gedacht (Zwergpudel/-spitz), glaube aber dass mir so ein kleiner Hund nicht die gewünschte Sicherheit geben würde, wenn ich zB alleine spazieren gehe. Ich suche einen Hund der Beschützer/Kumpel fürs Leben ist, aber er sollte trotzdem leicht händelbar von einer schwächeren, ängstlichen Person sein. Ein älterer Hund käme auch in Frage. Wäre da der Schäferhund das richtige für mich? Ein Labrador wäre zB sicher einfacher, aber ich habe mich einfach in die Charakterbeschreibung und Erscheinungsbild vom Schäferhund verliebt.

  8. Ich habe eine 18 Monate alte Schäferhündin übernommen. Sie soll im Herbst wieder läufig werden,sie ist jetzt eine Woche da und ist läufig. Sie soll laut Vorbesitzer Menschen draussen an bellen,in die Leine beissen,mag keine anderen Hunde. Wurde isoliert gehalten:-(
    Mit meinen Kindern ist sie super vorsichtig und freundlich. Hat Schutztrieb- bellt am der Tür
    Sie ist bei Familie mit Kindern gross geworden. Sie zog wie Hacke an der Leine,geht durch die Hundeschule schon wesentlich besser 💕 und bekommt langsam vertrauen, hört auch schon besser und wird ruhiger. Wenn jetzt nicht die Läufigkeit wäre..
    Ich habe gelesen das das Psyche der Hündin beeinflusst und ggf kann Aggressivität oder Depression auftreten. Da ich sie erst eine Woche kenne und sehr unerfahren in der Sache bin, kann mir einer von seiner Hündin berichten,wie es da mit der läufigkeit war? Ach ja Vorbesitzerin ist nicht mehr erreichbar um mir da Infos zu holen..

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