Bist Du auf der Suche nach einem Schäferhund Welpen, Schäferhund Mix, Schäferhund Deckrüden oder möchtest Du einem Schäferhund In Not helfen? Hier gibt es Schäferhund Anzeigen.

Schäferhund Erziehung – Tipps für den Umgang mit dem Schäferhund


Ein Schäferhund sollte liebevoll aber konsequent erzogen werden. Dabei gilt es, immer ruhig zu bleiben und die diversen Übungen ständig zu wiederholen.

Der Hund wird schnell lernen, dass sein Besitzer das Sagen hat und zu einem gutmütigen, verspielten und treuen Begleiter heranwachsen.

Mit der Erziehung beginnt man im Welpenalter beziehungsweise sobald der Schäferhund in das Eigenheim einzieht.

Neben der reinen Erziehung benötigt ein Schäferhund ausreichend Auslauf sowie eine geistige und körperliche Auslastung.

Den eigenen Namen kennenlernen

Schäferhund Erziehung
Die Erziehung des Schäferhund muss so früh wie möglich beginnen. Bereits am Tag des Einzugs ins neue Haus musst Du mit der richtigen Erziehung starten.

Zu den ersten Dingen, die ein Schäferhundwelpe lernen sollte, gehört der eigene Name.

Damit der Hund versteht, dass er gemeint ist, muss der Name immer wieder geübt werden.

Läuft der Hund beispielsweise auf seinen Besitzer zu, wird der Name des Vierbeiners gerufen. Anschließend wird gelobt.

Auf diese Weise entsteht eine positive Verknüpfung vom Namen zum Lob. Nach einigen Übungen hat der Schäferhund in der Regel sehr schnell verstanden, dass er gemeint ist.

Allerdings solltest Du seinen Namen nie in Zusammenhang mit etwas Ungewolltem bringen, damit der Vierbeiner diesen nicht mit einer Bestrafung verknüpft.

Hat der Hund zum Beispiel sein Geschäft in der Wohnung verrichtet, solltest Du nicht seinen Namen nennen, sondern lieber ein klares Kommando, wie etwa „Nein“ geben.

Wichtig: Grenzen setzen

Der Schäferhund muss von klein auf seine Grenzen kennenlernen, damit später keine unliebsamen Verhaltensweisen wieder mühsam abtrainiert werden müssen.

Grenzen Setzen Schäferhund Erziehung
Neben der Konsequenz ist das Grenzen Setzen einer der Stützpfeiler einer richtigen Schäferhund Erziehung.

Hier gilt es stets, ruhig aber bestimmt zu sein. Bettelt das neue Familienmitglied beispielsweise ständig am Tisch, sollte nicht nachgegeben werden.

Wesentlich besser ist auch hier wieder ein klares Kommando, etwa „Nein“ und unterstützend kannst Du mit dem Arm/der Hand auf seinen Platz zeigen.

Sollte der Welpe dieser Aufforderung nicht nachkommen, führst Du ihn zu seinem Platz und lässt ihn sich hinsetzen. Dann wird er gelobt und man selbst begibt sich wieder zum Mittagstisch.

Wahrscheinlich wird der Welpe immer einmal wieder sein Glück probieren und am Tisch betteln. Hier ist dann Konsequenz gefragt. Das Szenario wird solange wiederholt, bis der Hund gelernt hat, dass er nichts vom Tisch bekommt und das er nicht betteln soll.

Diese Methode kann in vielen verschiedenen Situationen eingesetzt werden, wie etwa wenn der Hund nicht in das Bett oder auf das Sofa darf.

Wie bekomme ich meinen Schäferhund stubenrein?

Um den Schäferhund stubenrein zu bekommen, ist ebenfalls Geduld gefragt. Es empfiehlt sich, für die Zeit direkt nach dem Welpen-Kauf Urlaub zu nehmen, damit das „Projekt Stubenreinheit“ besser durchgeführt werden kann.

Wenn ein Welpe sich in der Wohnung löst, kommt das daher, dass er noch nicht in der Lage ist, seine Blase zu kontrollieren: Er muss körperlich reif genug und in der Lage sein, dies zu steuern. Außerdem weiß er ja nicht, dass Häufchen in der Wohnung nicht erlaubt sind. Dies muss er lernen und erst trainiert werden.

  • Zunächst einmal gilt es, das Tier genau zu beobachten und auf etwaige Anzeichen zu achten. Wird der Schäferhund sehr unruhig, fiept und/oder sieht sogar zur Tür, dann ist das ein eindeutiges Zeichen, dass es jetzt schnell gehen muss. Hier hast Du in der Regel keine Zeit mehr, Dich beispielsweise erst noch umzuziehen, denn wenn der Welpe „muss“, dann muss er sofort.
  • Nachdem der neue Mitbewohner sein Geschäft außerhalb der Wohnung erledigt hat, wird er ausgiebig gelobt. So verbindet er das Rausgehen und lösen mit etwas Positivem. Zudem lernt der Vierbeiner hier auch, dass es richtig ist, sich zu melden, wenn er sein Geschäft verrichten muss.
  • Warst Du nicht schnell genug beziehungsweise hast Du einmal nicht bemerkt, dass das Tier raus wollte, dann sollte der Schäferhund keinesfalls im Nachhinein dafür bestraft werden. Denn der Welpe kann die vorausgegangene Tat nicht mit einem späteren Schimpfen verknüpfen.
  • Da Welpen sich in der Regel nach dem Schlafen, Trinken, Fressen und Spielen lösen müssen, solltest Du jeweils sofort danach mit ihnen rausgehen.
  • Auch morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Zubettgehen, solltest Du mit dem Welpen rausgehen. Hier ist klar im Vorteil, wer deinen Garten oder Hof hat. So kann der Welpe auch zwischendurch mal schnell hinausgelassen werden.
  • Einige bevorzugen für die Anfangszeit oder für die Nacht eine Welpentoilette, die an einem festen Ort aufgestellt wird. Allerdings kann es später schwierig werden, dem Hund das Lösen im Haus wieder abzutrainieren oder er sucht immer noch diesen Platz auf, auch wenn die Welpentoilette gar nicht mehr dort steht.

Die Kommandos „Sitz“ und „Platz“

Zu den wichtigen Grundbegriffen, die der Schäferhund lernen sollte, gehören „Sitz“ und „Platz„. Am besten wählst Du für die Übungsstunden eine ruhige Umgebung aus, in der der Hund nicht abgelenkt ist. Anschließend gehst Du für die Übung „Sitz“ wie folgt vor:

  • Stelle Dich, mit einem Leckerli in der Hand, direkt vor den Welpen. Jetzt streckst Du den Zeigefinger aus und hebst den Arm hoch, sodass das Tier hochschauen muss, um das Leckerli zu sehen. Das Tier wird sich jetzt, schon allein aufgrund des Leckerlis, beim Hochsehen hinsetzen.
  • Sobald der Welpe sich hinsetzt, wird „Sitz“ gerufen.
  • Anschließend lobst Du den Schäferhund und gibst ihm sein wohl verdientes Leckerli.
  • Sollte der Welpe während der Übung versuchen hochzuspringen, wird deutlich „Nein“ gerufen, einen Schritt zurückgegangen und erneut begonnen.

Sobald der Vierbeiner das Kommando „Sitz“ beherrscht, kann „Platz“ geübt werden. Hierfür lässt Du das Tier zuerst „Sitz“ machen. Dann nimmst Du wieder ein Leckerli und gehst mit der flach ausgestreckten Hand auf den Boden.

Der Schäferhund wird von selbst „Platz“ machen, um an das Leckerli unter der Hand zu gelangen, die jetzt auf dem Boden liegt. Sobald das Tier „Platz“ macht, wird wieder gelobt und das Leckerli gegeben. Steht der Hund jedoch aus dem „Sitz“ auf, starte noch einmal von vorne.

Mit der Zeit wird es dann nicht mehr notwendig werden, die Hand zum Boden zu führen. Dann reicht das Kommando und eventuell die flache Hand aus, die nur ein kurzes Stück nach unten geführt wird.

„Bleib“: Sitzenbleiben, auch wenn’s schwerfällt

Schäferhund Grundkommandos
Gerade bei einer so großen Hunderasse wie dem Schäferhund ist es wichtig, dass der Hund die Grundkommandos beherrscht.

Soll der Schäferhund an einer Stelle warten, dann wird das so geübt:

  • Als Erstes erhält der Welpe das Kommando „Sitz„.
  • Danach wird „Bleib“ gerufen und sich langsam wenige Schritte entfernt.
  • Bleibt der Schäferhund sitzen, geht man zurück, lobt ihn und er bekommt das obligatorische Leckerli.
  • Läuft er hinterher, wird er zu seinem Ausgangsplatz zurückgeführt und die Übung von Neuem begonnen.
  • Bleibt der Welpe sitzen, bellt jedoch, dann warte, bis er wieder ruhig ist, und gehe dann erst zu ihm zurück.
  • Jetzt wird nach demselben Schema die Entfernung nach und nach vergrößert.

„Hier“: Auf Befehl kommen

Beherrscht der Schäferhund das Kommando „Bleib“, wird „Hier“ geübt. Der Welpe soll von seinem Sitzplatz aus direkt zum Besitzer kommen.

  • Zunächst wird der Befehl „Bleib“ erteilt und wie gewohnt entfernst Du Dich von Deinem Hund.
  • Jetzt wird laut und lang gezogen „Hier“ gerufen sowie das Kommando mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger, der auf den Boden vor einem zeigt, verbunden.
  • Kommt der Hund angerannt, wird er sofort gelobt und darf sich über ein Leckerli hermachen.
  • Sobald dieser Schritt klappt, kann der Hund, wenn er beim Besitzer angekommen ist, auch gleich das Kommando „Sitz“ erhalten. Und auch hier wird wieder gelobt und Leckerlis verteilt. Auf diese Weise läuft er nicht gleich wieder weg, sondern bleibt vor Ort.
  • Schweift der Welpe jedoch unterwegs ab, wird die Übung wiederholt.

„Aus“: das Wiederhergeben der „Beute“

Schaeferhund geht ueber bewegliche Brucke
Ein Hundetrainer lässt den Schäferhund über eine bewegliche Fassbrücke gehen.

Immer wieder kommt es beim Gassi gehen vor, dass Hunde etwas ins Maul nehmen, das zwar nicht zum Fressen geeignet ist, was sie jedoch ungern oder überhaupt nicht wieder hergeben.

Abhilfe schafft hier das Kommando „Aus„. Hierfür wird zunächst mit dem Hund, beispielsweise mit einem Stock oder Ball, gespielt. Jetzt nimmt man ein Leckerli in die Hand und lässt den Vierbeiner daran schnüffeln.

Da der Fressreiz in der Regel weitaus verlockender ist, als der Ball oder Stock, wird der Schäferhund das Spielzeug fallen lassen.

Und genau in diesem Moment muss „Aus“ gerufen und das Leckerli gegeben werden. Auch hier führen Geduld und Wiederholung zum Ziel.

„Nein“: ein Kommando mit „Zweitbefehl“

Sitz Bleib Platz Kommandos Schäferhund
Wie bringe ich dem Schäferhund die Grundbegriffe bei?
Sitz, Hier, Steh, an der Leine führen, Platz, Bleib, Aus, Nein

Ein weiteres wichtiges Kommando in der Hunde-Erziehung lautet „Nein„. „Nein“ übt man am besten in Zusammenhang mit einem anderen Befehl, wie „Sitz“. Bleibt der Hund nicht sitzen, wird „Nein“ gerufen.

Sitzt er wieder, wird der Welpe gelobt. Dabei muss das Kommando nicht laut aber bestimmt ausgesprochen werden. Sobald der Schäferhund verstanden hat, dass „Nein“ bedeutet, dass er etwas nicht darf, wird er den Befehl auch in anderen Situationen befolgen.

Wichtig bei diesem Kommando ist, dass nach dem „Nein“ umgehend ein weiterer Befehl gerufen und der Welpe belohnt wird. Als Beispiel: Ist der Welpe im Begriff etwas Unverträgliches zu fressen, wird „Nein“ gerufen.

Jetzt hebt er in der Regel den Kopf und schaut zu seinem Besitzer. In diesem Moment sollte ein „Hier“ erfolgen. Der Vierbeiner läuft zurück und wird gelobt.

Auf diese Weise verknüpft er mit dem Verbot, dem Kommando „Nein“, dennoch etwas Positives. So wird die Beziehung zwischen Herrchen beziehungsweise Frauchen und dem Schäferhund noch weiter gestärkt.

Außerdem wird der Welpe wesentlich lieber dem „Nein“ gehorchen, wenn er weiß, dass hinterher etwas Positives erfolgt.

Gewöhnung an Halsband und Leine

Schäferhundwelpe an Leine gewöhnen
Es ist mit ein paar Tricks relativ einfach den Schäferhundwelpen an die Leine zu gewöhnen.

Für Welpen sollten zunächst nur Brustgeschirre oder weiche und breite Halsbänder genommen werden.

An das Halsband gewöhnt sich der neue Mitbewohner ganz schnell, wenn er es umgebunden bekommt, bevor er sein Futter erhält.

Auf diese Weise wird das Halsband schnell zu etwas ganz „Tollem“, denn: Halsband bedeutet Futter. Lässt er sich das Halsband ohne Weiteres umbinden, wird die gleiche Übung mit der Leine wiederholt.

Das erste Mal mit Leine raus

Hat sich der Schäferhund an Halsband und Leine gewöhnt, folgt der erste angeleinte Ausflug ins Freie. Sollte der Welpe dieser neuen Situation nicht trauen und sich nicht vom Fleck bewegen, gehst Du so vor:

  • Oft hilft bereits freundliches Zureden.
  • Versagt die Freundlichkeit, dann lockt man mit einem Leckerli oder dem Lieblingsspielzeug.
  • Keinesfalls sollte der Hund auf den Arm genommen werden, da der Vierbeiner schnell merkt, dass er mit seinem „Nicht-laufen“ Erfolg hat.

Zieht der Kleine dagegen an der Leine, hilft eine ganz einfache Maßnahme: Stehenbleiben. Zieht der Hund weiter, bleibt man solange stehen, bis er sich zu einem umwendet und die Leine durchhängt. Jetzt wird gelobt und weitergegangen.

Allerdings muss diese Übung unbedingt bei jedem Ziehen sofort wiederholt werden. Andernfalls wird das Tier sicherlich auch noch im Erwachsenenalter unbarmherzig an der Leine ziehen, weil er nichts anderes kennt.

Den Schäferhund allein lassen

Bereits frühzeitig sollte damit begonnen werden, den Welpen für zunächst sehr kurze Zeit allein zu lassen. Ideal für eine solche Übung sind beispielsweise die alltäglichen Gänge zum Briefkasten, Auto oder zu den Mülltonnen.

Wenn der Schäferhund irgendwann ganz ruhig auf seinem Platz liegt, gehst Du ganz einfach ohne großes Aufheben zur Haustür hinaus und kommst gleich darauf wieder zurück.

Ehe der Welpe sich versieht, belohnst Du ihn mit einem Leckerli. Werden diese kurzen Allein-Phasen klaglos hingenommen, kannst Du die Zeit immer weiter ausdehnen. Jault der Hund jedoch, darf man keinesfalls sofort zurückkommen.

Der Welpe wird das als ein Ergebnis seines Heulens beurteilen und somit immer lauter werden. Sobald das Tier ruhig ist, kehrst Du in das Haus zurück.

Wird die Zeit des Alleinseins ausgedehnt, solltest Du vorab eine lange Gassigeh-Runde einlegen, mit dem Vierbeiner ausgiebig spielen und ihm Zeit lassen, sich zu lösen. Müde und erleichtert lässt es sich wesentlich besser auf den Besitzer warten.

Was ist Klickertraining?

Klickertraining Schäferhund
Das Klickertraining ist beim Schäferhund Training sehr beliebt.

Von vielen Besitzern wird in der Schäferhund Erziehung das sogenannte Klicker-Training eingesetzt. Der Klicker kann mit einem Knackfrosch verglichen werden. Er erzeugt durch Druck ein lautes „Klick“ Geräusch.

Dieses wirkt als ein konditionierter Bestärker. Hat der Schäferhund etwas Gut gemacht, erfolgen sofort ein „Klick“ und eine Belohnung.

Wird beispielsweise das Kommando „Sitz“ geübt, wird sofort beim Hinsetzen geklickt und das Leckerli gegeben. Hunde lernen das Klicker-Training, das auf Erfolg ausgerichtet ist, in der Regel sehr schnell.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Schäferhund-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch bist Du blitzschnell in der Lage Deinem Schäferhund ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten kannst Du immer und überall mit Deinem Schäferhund clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

Mehr Infos zur Clicker-Box auf Amazon.de

Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, weil man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

Mehr Infos zur Clicker-Box auf Amazon.de

Empfehlenswert: der Besuch einer Hundeschule

Schäferhund Hundeschule
Suche Dir eine Hundeschule in Deiner Nähe! Dein Hund und vor allem Du werden davon sehr profitieren!

Eine große Hilfe in der Schäferhunderziehung ist der Besuch einer Hundeschule. Dort werden Besitzer und Hund nicht nur die diversen Kommandos und richtigen Verhaltensweisen beigebracht, sondern der Welpe lernt auch andere Hunde kennen, sodass eine gute Sozialisierung stattfindet.

Außerdem kannst Du auf diese Weise unkompliziert mit anderen Hundebesitzern Bekanntschaft schließen und Dich bei Fragen und Problemen jederzeit an den Leiter der Hundeschule wenden.

Hundeschule für Schäferhunde
Die Hundeschule ist für Schäferhunde Pflicht!

Hast Du einen guten Tipp für die Schäferhund-Erziehung? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Unser Nachbar hat einen inzwischen 1 Jahr alten schäferhund. Er hat Kaum auslauf. Darf nur ums halbe Haus drumrum laufen. Er darf alles und jeden anbellen. Auch uns wenn wir in unserem Grundstück nebenan. Mit einem halben Jahr hat er schon unseren Zaun kaputt gemacht und war bei uns drüben und hat 2 Hühner bei uns totgemacht. Jede versuchte Aussprache wird nur frech ignoriert. Was ratet ihr mir. Soll ich das ordnungsamt einschalten?

  2. Hallo Namensvetter,

    sehr schöne und informative Seite. Macht viel Freude zu lesen. Weiter so!

    Grüße aus Berlin
    Christian

    1. Hallo Christian,

      vielen Dank für das große Lob 🙂

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  3. @ annett:verkauf die Hühner

    1. Hallo Beros!

      Ich glaube kaum, dass dies eine Lösung für das Problem darstellt. Die Hühner sind ja nicht das eigentliche Problem, sondern der unerzogene Schäferhund. Zwei tote Hühner und ein kaputter Zaun plus das ignorante Verhalten des Schäferhundbesitzers sind mehr als ärgerlich. Die Threaderstellerin hat ja scheinbar das Gespräch gesucht und ist auf taube Ohren gestoßen. Hier könnte durchaus in Betracht gezogen werden, das Ordnungsamt einzuschalten.

      Beste Grüße,
      Vanessa

  4. Vielen Dank für diese informative Seite, auf den Punkt gebracht und wirklich hilfreich ! 🙂 Das mit dem Platz klappt noch nicht u da werden wir eure Methode nutzen. LG Sarah

    1. Hallo Sarah,

      vielen Dank für das Lob. Wir freuen uns 😀

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  5. dies wird uns beim Training unseres 2 Jahre alten de.Schäferhund sicher helfen

  6. Hey hallo,
    Unsere Nachbarin wohnt seit einem Jahr bei uns schräg gegenüber und hat zwei Schäferhunde mitgebracht. In der Straße wird gemunkelt, dass das Ordnungsamt bereits zweimal da war, da sie die Hunde im Hochsommer den gesamten Tag und Nacht in einer Gartenhütte eingesperrt hat. Am Tag durften die Hunde dann im Garten vielleicht 1-2 Std mal sein, austoben allerdings nicht, da sie sich laut ihrer Aussage die Pfoten am schon umgegrabenen Boden brechen könnten. Im Garten sind mehrere tiefe Löcher vorhanden, weil die Hunde aus Langeweile damit anfangen. Sie redet davon, dass sie mit den Hunden spezielles Abortiertraining mache und die ja da genug ausgelastet werden… die Löcher sagen etwas anderes.. Seit sie bei uns wohnt, haben wir sie bis auf ein einziges Mal, nie Gassi gehen sehen. Bei diesem Mal hatte sie nur einen Hund dabei und diesen absolut nicht unter Kontrolle. Da die Hunde auch nachts und früh morgens in der Gartenhütte gejault und gebellt haben, haben andere Nachbarn das Ordnungsamt vor circa zwei Monaten gerufen. Leider hat sich an ihrem Verhalten gegenüber den Hunden seitdem trotzdem nichts verändert. An die Gartenhütte hat sie inzwischen einen Zwinger errichtet, trotzallem sind die Hunde den gesamten Tag dort eingesperrt und laufen am Zwingerzaun auf und ab und jaulen und fiepen… wenn sie abends nach Hause kommt, dürfen die Hunde dann wieder in den Garten, dürfen da aber nur ein bisschen herumtrotten. In der Nacht holt sie sie dann ins Haus. Inzwischen fällt die Temperatur zum Abend und frühmorgens auch mal auf den Gefrierpunkt…
    zum „speziellen Training“ fährt sie statt am Wochenende nun auch nicht mehr, da Anhänger und Wagen dafür unter einer Abdeckplane auf der Auffahrt stehen und sie diese nicht mehr anrührt. Beim zweiten Kontrollbesuch vom Vererinäramt, hat sie sie direkt aus dem Zwinger geholt und so getan, als würden die Hunde da nicht den ganzen Tag drin sein… von der Straße aus hat man einen sehr guten Blick auf ihren Garten und kann so jeden Tag die beiden Hunde sehen…
    Wie weit ist das eurer Meinung nach zulässig und was kann man machen wenn es ihr gelungen ist, das Ordnungsamt offensichtlich zu blenden?…
    Liebe Grüße

    1. Hallo Annette!

      Das klingt absolut nicht nach einer artgerechten Haltung. Die Hunde sind mehr oder weniger auf sich alleine gestellt und bleiben auch bei Minusgraden draußen im Zwinger. Auslauf und Beschäftigung scheint auch gleich Null zu sein. Hinzu kommen Verhaltensauffälligkeiten, wie das Buddeln, Auf- und Ablaufen am Zaun und permanente Jaulen. Womöglich ist die Besitzerin überfordert?
      Ordnungsamt und Veterinäramt wurden ja bereits eingeschaltet. Gebracht hat es (bis auf die Errichtung des Zwingers an der Hütte) ja scheinbar nicht wirklich etwas.
      Vielleicht traut sich jemand im Ort direkt mit der Frau zu sprechen? Vielleicht Hilfe anbieten? Gibt es jemanden in der Nachbarschaft, der selbst Hunde hat und evtl. anbieten könnte, mit den Tieren Gassi zu gehen? Vielleicht ist es der Frau dann auch peinlich und sie nimmt die Beschäftigung ihrer Tiere endlich mal selbst in die Hand. Dass sie die Hunde kaum unter Kontrolle hat, glaube ich gern. Die sind wahrscheinlich super happy endlich auszukommen und die überschüssige Energie loszuwerden.
      Wenn sich an den Umständen nichts ändert, dann noch einmal eines der Ämter einschalten. Vielleicht das Jaulen, das stupide Laufen am Zaun usw. auf Video aufnehmen und den Beamten zeigen. Wenn sich immer wieder jemand beschwert, müssen die irgendwann handeln. Ein Dauerzustand kann dies für die Tiere ja nicht sein. Man könnte die Dame auch darauf hinweisen, dass sie die Hunde evtl. besser abgeben sollte. Insbesondere, wenn sie haltlos überfordert ist und sie nicht artgerecht halten kann. Das würde für Erleichterung auf allen Seiten sorgen.

      Ich hoffe, für die Hunde findet sich schnell eine Lösung. Schön, dass Du Dir so viele Gedanken darum machst und helfen möchtest.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  7. Hallo liebe Vanessa,
    Vielen Dank für deine Gedanken dazu. Jetzt gerade laufen die Hunde auch wieder auf und ab und jaulen, während die Besitzerin mit ihrem Handy auf der Terrasse sitzt und eine Zigarette raucht.
    Angesprochen wurde sie schon mehrmals, allerdings hat sie immer wieder abgeblockt, dass die Riere kein Gassi gehen brauchen, weil sie dann für das Training nicht mehr konzentriert genug wären. Davon ab werden sie da dann ausgelastet und sind Wach Bzw. Schutzhunde, keine Jagdhunde.

    Leider sind wir hier in der direkten Nachbarschaft alle voll Berufstätigkeit oder aber Ü70, sodass sich niemand wirklich dauerhaft ums Gassi gegen kümmern könnte. Die Nachbarin hat sich bereits die Zeiten aufgeschrieben, wann die Hunde immer jaulen. Ich werde ab nächster Woche anfangen, alles auch videotechnisch zu dokumentieren, was bei sehr früher Dämmerung nun aber auch Steine in den Weg gelegt bekommt.

    Jedenfalls ist es gut zu wissen, dass ihre Gründe keine gerechtfertigten Gründe sind und das alles eben nicht artgerecht ist, so wie sie dieses hinstellt.

    Viele liebe Grüße
    Annette

    1. Hallo Anette!

      Hunde brauchen nicht Gassigehen, weil sie dann unkonzentriert beim Training sind? Oh man! Jeder, der Hunde hat, weiß doch, dass mehrmals täglich Gassigehen Pflichtprogramm ist und eigentlich nur die Basis der Hundebeschäftigung (plus Training, Spielen usw.). Die Hunde müssen sich ja auch lösen, austoben, einfach Hund sein usw. Und wenn sie ab und an mal kurz aus ihrem Zwinger kommen und ihr als Nachbarn zudem nie seht, wie die Frau mit den Tieren spazieren geht oder zu ihrem „speziellen Training“ fährt, dann ist das doch keine artgerechte Haltung. Bei Minusgraden draußen? Tagsüber in einer Hütte eingesperrt? Ja, macht unbedingt mal ein paar Videoaufnahmen und prima, dass jemand mal die Zeiten aufschreibt, wo die Hunde jaulen. Vielleicht kann jemand auch mal beobachten (die Ü-70 Kandidaten vielleicht 😉 ), wann und wie lange sie die Hunde mal rauslässt.
      Ich drücke den Hunden die Daumen, dass sich ihre Situation bald besser. Besonders das Wegsperren in der Hütte auch tagsüber finde ich besonders schlimm.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.


Menü schließen