Schäferhund Pflege und Fellpflege


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Ist ein Schäferhund sehr pflegeintensiv?


Die gute Nachricht zuerst: Der Schäferhund ist ein recht pflegeleichter Kandidat, wenn es um sein Fell geht und er benötigt keine zeitraubenden Reinigungsrituale oder Besuche im Hundesalon.

Er wurde ursprünglich als Hütehund gezüchtet und in den Anfängen der Zucht sogar mit echten Wölfen gekreuzt.

Dementsprechend robust und wetterbeständig ist sein Pelz. Dennoch benötigt natürlich auch ein Deutscher Schäferhund regelmäßige Aufmerksamkeit und ein gewisses Maß an Pflege.

Mit dem Fell allein ist es nämlich nicht getan. Wenn Sie Ihren Hund richtig und regelmäßig pflegen und auch sonst auf ein paar Dinge achten, leisten Sie einen großen Beitrag zu seinem Wohlbefinden und Gesundheitszustand.


Muss ich meinem Schäferhund die Zähne putzen?

Schäferhund Zahnpflege
Ein gesundes Gebiss ist wichtig. Entzündungen und Zahnstein können den Hund beim Fressen behindern oder zu Appetitlosigkeit führen. Auch Schmerzen sind denkbar, sowie Zahnverlust und Infektionen. Damit erst gar keine Probleme aufkommen, ist eine regelmäßige Kontrolle und Pflege des Mauls angeraten.

Ein gesundes Gebiss ist wichtig. Entzündungen und Zahnstein können den Hund beim Fressen behindern oder zu Appetitlosigkeit führen. Auch Schmerzen sind denkbar, sowie Zahnverlust und Infektionen. Damit erst gar keine Probleme aufkommen, ist eine regelmäßige Kontrolle und Pflege des Mauls angeraten.

Folgende Anzeichen sprechen für ein ungesundes Maul:

  • blutiges oder stark gerötetes Zahnfleisch
  • gelbe oder bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen
  • sehr schlechter Atem
  • übermäßige Speichelproduktion
  • Appetitlosigkeit

Was können Sie also vorbeugend tun? Falls der Schäferhund bereits als Welpe zu Ihnen kommt, machen Sie die Maulpflege mit einer speziellen Hunde-Zahnbürste und spezieller Hundezahnpaste zur regelmäßigen Routine, um Essensreste zu entfernen.

Passen Sie dabei die Größe der Hundezahnbürste dem Welpen bzw. ausgewachsenen Hund an. Um es für den Vierbeiner ein wenig angenehmer zu machen, werden mittlerweile sogar Zahnpasten in diversen Geschmacksrichtungen angeboten.
Hat der Hund diese Art der Pflege nie kennengelernt oder weigert er sich hartnäckig, können spezielle Kauartikel und Spielzeuge zur Zahnpflege eingesetzt werden.

In einigen Fällen hilft allerdings nur ein Gang zu Tierarzt, damit dieser die Zähne professionell von Zahnstein und anderem Schmutz befreit.

Wichtig: Oft führen falsche Ernährung und zu viele Leckerchen zu lästigem Zahnstein und weiteren Problemen im Mundraum.


Schäferhund Zähne putzen mit der Ultraschallbürste

Hat Ihr Schäferhund Zahnprobleme? Nicht alle Hunde haben Zahnprobleme. Sehr häufig ist beim Schäferhund Zahnstein anzufinden. Wie kann ich effektiv und kostengünstig beim Schäferhund den Zahnstein entfernen?

Relativ neu auf dem Markt sind Ultraschallbürsten für Hunde. Ultraschall revolutioniert die Zahnpflege für den Schäferhund. Emmi-Pet hat dazu eine spezielle Hundezahnbürste entwickelt.

Emmi Pet Hundezahnbürste
Emmi Pet 

Die Emmi-Pet Bürste hat einige wesentliche Vorteile:

  • reinigt bewegungslos und äußerst effektiv die Schäferhund Zähne mit Ultraschall und einer speziellen Mikrobläschen-Zahncreme.
  • Ultraschall beseitigt zusammen mit Mikrobläschen zuverlässig Plaque, Bakterien, Zahnstein und Maulhöhlenerkrankungen
  • der Ultraschall vernichtet Bakterien und wirkt bis zu 12mm tief in Zahnfleischtaschen.
  • Die emmi-pet Ultraschall-Zahnbürste ist der neue, wirksame Weg, die Schäferhund Zähne gesund zu erhalten.
  • Kein Bürsten/Schrubben wie mit anderen Zahnbürsten! Die Borsten dienen nur als Ultraschallleiter und als Auftrage-Instrument für die Zahnpasta.
  • Emmi-pet ist eine „bewegungslose Zahnbürste” = sanfte Zahnreinigung
  • Keine Schmerzen oder Reizungen des Zahnfleisches
  • Einsparung von Tierarztkosten, da Ihr Schäferhund jetzt gesündere Zähne hat (Kosteneinsparung!)
  • Keine Narkose nötig
  • Bei Bedarf kann die Zahnbürste auch für den Menschen benutzt werden

So funktioniert die Emmi-Pet Zahnbürste beim Schäferhund Zähne putzen:

Zahnpasta für Hunde
Zahnpasta für Hunde

Ultraschall und Emmi-dent Zahnpasta bilden in jeder Millisekunde Millionen neuer Mikrobläschen, die implodieren und reinigen.

Die Mikrobläschen sind bis zu 1.000 mal kleiner als die Bläschen anderer Zahnpastasorten.

Aufgrund dieser Eigenschaft dringen sie überall in Zwischenräume und kleinste Haarrisse im Zahnschmelz ein, um dort zu reinigen.

Die Kraft der Implosionen zerstört die Membran der Bakterien und Keime, so dass diese abgetötet werden.

Dieser Implosions-Prozess setzt sich fort, solange Ultraschall im Bürstenkopf erzeugt wird. Eine optimierte Zahnpflege für Ihren Schäferhund.

Emmi-pet wirkt zuverlässig bei folgenden Schäferhund Zahnprobleme:

  • Zahnfleischentzündungen
  • Parodontitis
  • Schäferhund Zahnstein, Zahnsteinbildung
  • Maulgeruch

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Folgende Bilder zeigen den Vorher-Nachher Effekt:

Emmi Pet Vorher Nachher
Emmi Pet Vorher Nachher

Erfahrungsbericht Emmi-Pet, Renate Pomp, Mönchengladbach

„Mein Hund Bangos musste mit 2 Jahren in Vollnarkose gelegt werden weil bei ihm eine Zahnsteinbehandlung gemacht werden musste.

Erfahrungsbericht Emmi Pet Zahnbürste
Erfahrungsbericht Emmi Pet Zahnbürste

Da sich durch seine Speichelzusammensetzung immer wieder neuer Zahnstein bildet, sollte er mit 3 1/2 Jahren erneut in Narkose gelegt werden.

Durch regelmäßiges Beschallen mit der Emmi-Pet blieb ihm dies erspart.

Beim letzten Tierarztbesuch konnte der Tierarzt nicht glauben, wie sauber seine Zähne geworden sind.

Am 12. und 13. April 2014 habe ich mit einigen Kolleginnen und Kollegen die Emmi-Pet Ultraschall Zahnbürste für Tiere auf einer Tiermesse in Mönchengladbach präsentiert. Mehreren Hunden habe ich die Zähne beschallt. Bei einigen Hunden war zuerst Zappeln angesagt.

Doch nach kurzer Zeit wurden sie ruhig und haben das Beschallen regelrecht genossen. Die Presse, die vor Ort war, erwähnte am nächsten Tag unser Produkt in einem Zeitungsbericht.“

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/rinderohr-und-ultraschall-fuer-den-hund-aid-1.4174296

Hundezahnbürste Emmi Pet
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Wie pflege ich das Fell meines Schäferhundes richtig?

Striegel für Fellpflege
Mit dem Striegel können überschüssige Hundehaare einfach entfernt werden. Somit landen die Haare nicht auf dem Sofa sondern werden frühzeitig entfernt.

Die Schäferhunde haben, wie ihre Verwandten die Wölfe, Deckhaar und dichte Unterwolle. Dies ist im Gegensatz zum Haarkleid vieler anderer Zuchthunde, ein sehr robustes und natürliches Fell, das keiner intensiven Pflege bedarf.

Zumindest nicht aus Sicht des Hundes. Viele Besitzer heißen Hundehaare auf dem Sofa oder dem guten Teppich allerdings nicht gut.

Da die Haare des Schäferhundes größtenteils jedoch nicht von allein ausfallen, sondern durch Berührung abgestreift werden, ist ein regelmäßiges Striegeln 1-2 mal die Woche unerlässlich.

Besonders während des Fellwechsels kann ein Schäferhund dabei nicht unerheblich Haare lassen.

Für die Fellpflege reichen normalerweise eine Bürste und ein Kamm. Einige Besitzer trimmen auch gern das Fell ihrer Tiere oder nutzen Pflegeprodukte zum Entfilzen oder Sprays für ein glänzendes Haarkleid, was in der Regel alles jedoch gar nicht nötig ist.

Falls der Hund sich nicht gerne bürsten lässt, finden Sie im Fachhandel Striegel, die Sie wie einen Handschuh überstreifen können.

So ist das regelmäßige Ausbürsten ähnlich dem geliebten Streicheln und der Schäferhund lässt es gelassener über sich ergehen.

Bei der Fellpflege sollten Sie gleichzeitig außerdem auf Hautveränderungen (Pilzbefall, Schuppen), Parasiten (Zecken, Flöhe, Milben) und mögliche Verletzungen achten. Zeckenzange und Flohkamm gehören also ebenfalls zur guten Fellpflege.

Wichtig: Gesunde und ausgewogene Ernährung ist ein nicht unerheblicher Faktor für ein gesundes und glänzendes Fell und beugt Allergien und Hautproblemen oft vor.

Fellpflege Schäferhund
Der Schäferhund benötigt normalerweise keine aufwändige Fellpflege. Wenn Sie Hundehaare in der Wohnung reduzieren möchten, so ist jedoch regelmäßiges Striegeln notwendig.

 

Wie oft sollte der Hund baden?

Im Optimalfall gar nicht! Baden und Einshampoonieren zerstören nur die natürliche Schutz- und Fettschicht von Fell und Haut und können zusätzlich zu Juckreiz und Hautirritationen führen.

Baden Sie Ihren Schäferhund darum nur im äußersten Notfall, zum Beispiel wenn er sich in Exkrementen oder einem Tierkadaver gewälzt hat oder wenn es medizinisch nötig ist.

Benutzen Sie zum Einseifen ausschließlich spezielle Hundeshampoos oder mildes Babyshampoo.

Hat der Hund lediglich im Matsch getobt und ist dreckig, können Sie oftmals ganz auf ein Shampoo verzichten und ihn nur mit warmem Wasser abduschen.

Wie Sie am besten vorgehen:

Schäferhund Baden
Der Schäferhund kann gerne im Bach oder See baden gehen. – Das Baden und Duschen mit Schampoo – auch mit Hundeschampoo – sollte aber vermieden werden.

Vorbereitung:

  • Rutschfeste Gummiunterlage in Dusche oder Wanne legen.
  • Mildes Shampoo bereitstellen.
  • Temperatur einstellen und prüfen (warm, aber keinesfalls heiß!).

Baden:

  • Brausen Sie den Hund vorsichtig ab.
  • Beginnen Sie mit den Pfoten und arbeiten Sie sich langsam nach oben.
  • Als Nächstes sind die Rute, die Seiten und der Rücken dran.
  • Vorsicht beim Kopf, benutzen Sie statt der Brause lieber einen nassen Waschlappen, um den Kopf sanft zu reinigen.
  • Den Hund mit einem speziellen Shampoo sanft massierend einseifen (sparen Sie die Kopfregion wenn möglich aus und sorgen Sie dafür, dass kein Shampoo in Augen, Ohren oder Nase gelangt).
  • anschließend gründlich ausspülen.
  • Dabei beim Kopf anfangen und sich bis zur Rute vorarbeiten.

Abtrocknen:

  • Wenn sie mit der Prozedur fertig sind, wird sich der Schäferhund oftmals als Erstes genüsslich schütteln.
  • Trocknen Sie ihn anschließend noch in Wanne oder Dusche so gut es geht ab, aber rubbeln Sie nicht zu fest.
  • Einige Hunde mögen es, mit dem Fön trockengepustet zu werden.
  • Sorgen Sie im Winter für ausreichend Wärme, solange das Fell noch feucht ist.
  • Im Sommer können Sie sich das Abtrocknen auch ganz sparen. Lassen Sie den Schäferhund beispielsweise einfach in den sonnigen Garten.

Wie säubere ich die Augen?

Schäferhund Augenpflege
Die Augen des Schäferhundes pflegen Sie am besten mit einem fusselfreien Tuch. – Ist das Auge entzündet, so sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen!

Die Pflege der Augen ist bei Schäferhunden recht unkompliziert und oft nur gelegentlich von Nöten.

Nämlich immer dann, wenn sich Verschmutzungen oder getrocknete Augenflüssigkeit im Augenwinkel ansammeln.

Zum Entfernen reicht es, ein feuchtes und fusselfreies Tuch zu benutzen. Dabei sollte für jedes Auge ein eigenes frisches Tuch verwendet werden, um eine mögliche Übertragung von Erregern zu unterbinden.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen werden Pflegetücher im Handel angeboten, die extra für die Reinigung der empfindlichen Augenpartie vorgesehen sind.

Auch wenn die Augen nicht täglich gereinigt werden müssen, so sollten sie dennoch täglich kontrolliert werden, um Krankheiten und Infektionen rechtzeitig zu erkennen.

  • Sind die Augen stark gerötet?
  • Tränen sie übermäßig stark?
  • Gibt es Eintrübungen der Linse?
  • Verletzungen?
  • Sind die Augen verklebt?

Wenn auch nur einer dieser Punkte zutrifft, ist es besser, in die Tierarztpraxis zu fahren.


Wie reinige ich schonend die Ohren?

Ohrenentzündung Tierarzt Schäferhund
Eine Ohrenentzündung kann für den Schäferhund sehr schmerzhaft sein. Dann sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen!

Da der Hund sehr auf seine Ohren angewiesen ist (Orientierung, Gleichgewicht, Gehör) sollten Sie eine tägliche kurze Kontrolle der Ohren vornehmen. Sie lässt eine drohende Infektion oder einen Parasitenbefall schnell erkennen und somit leichter behandeln.

Damit der Hund die Inspektion seiner Ohren über sich ergehen lässt, sollten Sie dies schon ab Welpenalter trainieren. So zappelt er später nicht herum und auch der Tierarzt wird es Ihnen bei Untersuchungen sicher danken.

Ein Besuch in der Tierarztpraxis ist im Falle der empfindlichen Lauscher sogar angeraten, wenn …

  • die Ohren seltsam und unangenehm richten
  • der Gehörgang stark verschmutzt oder verklebt ist (dunkles Sekret, Ohrenschmalz)
  • Sie kleine schwarze Punkte entdecken (Parasiten)
  • eine Infektion vorliegt (Rötungen, Eiter)
  • Sie eine Wunde entdecken (Blutung)
  • der Hund sich auffällig oft die Ohren kratzt, häufig den Kopf schüttelt oder gar schief hält

Normalerweise reinigt sich der Gehörgang regelmäßig selbst und Ohrenschmalz kann gut abfließen. Darum sollten Sie, wenn überhaupt nötig, nur die Ohrmuschel selbst säubern. Verwenden Sie dafür einen feuchten Lappen und trocken Sie anschließend alles gut ab, denn Feuchtigkeit begünstigt die Ausbreitung von Bakterien. F

ür sehr starke Verschmutzungen gibt es spezielle Reinigungslotionen oder Tropfen im Fachhandel, die auch den Gehörgang mild reinigen. Einfach ins Ohr träufeln und sanft einmassieren.

Anschließend sollten Sie besser in Deckung gehen, denn der Hund wird sich kräftig schütteln und Ohrenschmalz und Dreck werden hinausgeschleudert.

Verwenden Sie bitte niemals Ohrenstäbchen zur Reinigung. Schmalz, Keime, Grassamen und Schmutz werden so nur tiefer ins Ohr hineingeschoben und können erheblichen Schaden anrichten.


Benötigen die Pfoten Pflege?

Asphalt, Wasser, Schnee, Gras, Steine, Wiese, Feldwege. Der Hund läuft täglich auf den verschiedensten Untergründen und dementsprechend beansprucht werden seine empfindlichen Ballen.

Überprüfen Sie darum täglich (z.B. nach dem letzten Spaziergang) die Pfoten.

Pfoftenpflege Schäferhund
Auch die Pfotenpflege bzw. Untersuchung der Pfoten sollte beim Schäferhund täglich durchgeführt werden. Im Winter ist Pflegebalsam wegen dem Streusalz zu empfehlen.

Hierauf sollten Sie achten:

  • Sitzen Steinchen und Dreck zwischen den Ballen?
  • Glas- oder Holzsplitter eingetreten?
  • Sind die Haare an den Pfoten zu lang?
  • Ballen rau und/oder rissig?
  • Sonstige Verletzungen?
  • Grassamen, Dornen oder Grannen zwischen den Zehen?
  • Krallen zu lang?

Bei oberflächlichen Verschmutzungen oder kleinen Verletzungen können Sie die Pflege und Versorgung selbst in die Hand nehmen. Reinigen Sie Ballen mit Pflegemitteln oder brausen Sie Pfoten bei Bedarf kurz ab.

Eine Portion Extrapflege bei rauen Pfötchen ist ebenfalls angeraten. Fettcremes oder Vaseline eignen sich dazu gut.
Vorsicht jedoch bei eingewachsenen Fremdkörpern, Schnittwunden oder verletzten Krallen. Hier sollte auf jeden Fall ein Tierarzt zurate gezogen werden.

Besondere Pfotenpflege im Winter

Schnee, Matsch, Eis und Streusalz setzen den Pfoten im Winter erheblich zu. Damit der Spaziergang dennoch ein Erfolg wird und für den Schäferhund nicht unangenehm endet, können Sie einiges tun.

1. Bevor Sie den Hund anleinen und nach draußen gehen, reiben Sie seine Pfoten dünn mit speziellen Pflegemitteln aus dem Fachhandel ein. Melkfett oder Vaseline eignen sich dazu aber ebenfalls hervorragend. Falls zwischen Ballen und Untergrund zu viele Haare hervorstehen, sollten Sie diese kürzen. Gleiches gilt bei starkem Haarwuchs zwischen den Zehen. Zu viel Behaarung führt nämlich dazu, dass sich Schnee und Matsch dort festsetzen und im schlimmsten Fall Kristalle bilden, die schmerzhaft sind und zu Verletzungen führen können. Benutzen Sie zum Kürzen eine abgerundete Schere oder gehen Sie zum Profi im Hundesalon.

2. Während des Spazierganges sollten die Pfoten regelmäßig von Eis und Schneeklumpen befreit werden. Warten Sie damit nicht, bis Sie zu Hause oder wieder am Auto sind. Vermeiden Sie außerdem stark gestreute Straßen und Gehwege.

3. Nach dem Gassigehen, die Pfoten vorsichtig mit lauwarmem Wasser säubern, gut abtrocknen und mit einer Heilcreme, wie etwa Kamille einreiben. Um den Hund am Ablecken der Salbe zu hindern, können Sie ihm ein Kauspielzeug oder einen kleinen Knochen reichen.

Wem die Pflege zu aufwendig ist oder viel auf gestreuten Straßen unterwegs ist, kann auf Hundeschuhe zurückgreifen. Achten Sie auf einen guten Sitz und hochwertige Qualität.

Deutscher Schäferhund im Schnee
Gerade im Winter leidet der Schäferhund wegen dem Streusalz oft unter wunden Pfoten. Daher ist die Pfotenpflege im Winter besonders wichtig!

 


 

Wann sind Krallen zu lang und wie kann man sie schneiden?

Wenn Ihr Schäferhund steht, sollten seine Krallen im Normalfall keinen Bodenkontakt haben. Bei ausreichend Bewegung nutzen sich diese auch meist ganz von selbst ab, besonders auf harten Untergründen. Falls sie doch einmal zu lang sind, müssen Krallen unbedingt gekürzt werden, um Schmerzen und Schäden am Bewegungsapparat zu verhindern.

Krallen Schneiden Schäferhund
Normalerweise ist das Krallen Schneiden beim Schäferhund nicht nötig, da sich diese auf der Straße von selbst abnutzen.

Im Zoofachhandel finden Sie dazu spezielle Krallenzangen. Bevor solch eine jedoch das erste Mal zum Einsatz kommt, lassen Sie sich von einem Tierarzt den richtigen Umgang damit zeigen.

Es erfordert schon ein wenig Übung. Ob der Hund beim Schneiden steht, liegt oder sitzt ist Geschmackssache. Er sollte dabei jedoch gelassen und ruhig sein, damit es nicht zu versehentlichen Verletzungen kommt. Hundekrallen sind anders als unsere Fingernägel nämlich gut durchblutet.

Wenn Sie mit der abgerundeten Krallenzange schneiden, sollten Sie darum besonders behutsam vorgehen und stets nur kleine Scheibchen wegknipsen. Wird ein Gefäß verletzt, stoppen Sie die Blutung mit einem sauberen Tuch und desinfizieren Sie anschließend die Wunde. Erschrecken Sie nicht!

Es kann wirklich viel und lange bluten. In diesem Fall sollten Sie die Pfote verbinden und den Tierarzt unbedingt einen Blick drauf werfen lassen.


Checkliste für die Schäferhundpflege

  • Schon den Welpen an bestimmte Berührungen, Abläufe und Routinen gewöhnen. So lässt auch später der erwachsene Hund die Pflege gelassen über sich ergehen.
  • Baden: Nur in Ausnahmefällen oder bei medizinischer Notwendigkeit. Mildes Shampoo benutzen.
  • Fell: Wöchentliches Bürsten des Fells, bei gleichzeitiger Kontrolle auf Haut- und Fellveränderungen, Parasiten und Verletzungen.
  • Augen: Täglich kontrollieren und bei Bedarf reinigen. Weiche und feuchte Tücher benutzen (eins für jedes Auge).
  • Zähne und Maul: Täglich kontrollieren und von Speiseresten befreien. Zahnpasta und Bürste speziell für Hunde benutzen und/oder Kauartikel anbieten.
  • Ohren: Täglich kontrollieren und bei Bedarf reinigen. Keine Ohrenstäbchen benutzen, sondern weiche und feuchte Tücher. Nur den Ohrtrichter säubern. Gehörgang aussparen. Ggf. Reinigungslotionen zu Hilfe nehmen.
  • Pfoten: Täglich auf Verletzungen und Ähnliches kontrollieren. Bei Bedarf Ballen eincremen oder bei Verschmutzung abbrausen. Im Winter regelmäßig von Schnee befreien, Salzrückstände abspülen und Ballen mit Fett oder Wundcreme einreiben. Ggf. Hundeschuhe nutzen.
  • Krallen: Berühren diese den Boden, sollten Sie mit einer speziellen Krallezange vorsichtig gekürzt werden. Bei Unsicherheit den Tierarzt das Kürzen vornehmen lassen.

Wie pflegen Sie Ihren Schäferhund? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

2 Gedanken zu „Schäferhund Pflege und Fellpflege

  1. Wer schreibt, ein Schäferhund sei nicht so pflegeintensiv im Haarkleid, hat noch nie einen Altdeutschen Schäferhund besessen. Tägliches Bürsten tut not, wenn er trocken ist. Der lange Behang verfilzt ruckzuck. Besonders an den Oberschenkeln und am Unterbauch…
    Er bringt im Fell alles mit nach hause: Blätter Zweige, Gräser, Stroh….es ist zum verzweifeln. Als Hilfe zum Bürsten nutze ich Schweif und Mähnenspray von meinem Pferd.

    Aber pflegeintensiv ist das alles auf jeden Fall!

  2. Also wer meint der D.SCH. ist pflegeleicht dem kann ich nicht recht geben. Alle 2 Tage muß
    ich sie bürsten. Womit ? Ein Kamm und FURminator mit dem ich allerdings nicht so recht
    zufrieden bin. Was ich früher hatte gibt es nicht mehr das war wesentlich besser keine Ahnung
    wie das Teil hieß.Mit dem Kamm kommen die lange Haare raus ist sehr sehr zeitaufwendig.
    Man denkt es hört nie auf. Bei dem FURminator sieht man den Erfolg so ca nach 10 Minuten
    Doch wo oberflächliche “Nervenbahnen” laufen ist es für den Schäfer nicht sehr angenehm.
    Werde mich mal um einen Striegel kümmern.
    Der Rest vom Schäfer ist pflegeleicht ( Augen,Krallen,Zähne ). Man muß nur wissen wie.
    Die DEUTSCHEN Schäferhundvereine im allgemeinen sind nicht kompetent für diese Fragen.
    Da läßt noch A.H. grüßen,leider leider.Da gilt ja noch der runter gezüchtete Rücken als
    gelungenes Erbmal ( HD läßt grüßen ).

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