Wie finde ich einen gesunden Schäferhund Welpen?
Wie finde ich einen gesunden Schäferhund Welpen?

Gesunde Schäferhund Welpen

Bist Du auf der Suche nach einem Schäferhund Welpen, Schäferhund Mix, Schäferhund Deckrüden oder möchtest Du einem Schäferhund In Not helfen? Hier gibt es Schäferhund Anzeigen.
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Schäferhund Welpen – Was Du vor dem Welpenkauf wissen musst!

Die Entscheidung für ein Haustier ist gefallen. Ein Schäferhund soll es sein.

Alle Familienmitglieder sind mit der Anschaffung einverstanden und es gibt keine bekannten Tierhaarallergien.

Sind sich erst mal alle einig, kann es oft nicht schnell genug gehen, das lang ersehnte Tier endlich nach Hause zu holen. Doch Moment!

Bevor Du nun übereilt zum nächsten Züchter läufst, solltest Du einige wesentliche Punkte beachten.

Was bedeutet es einen Schäferhund zu Hause zu haben und wie viel Zeit muss ich für den Schäferhund täglich einplanen?

1. Als Welpe:

Schäferhundwelpen
Schäferhundwelpen benötigen gerade in den ersten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit und tägliche konsequente Erziehung.
  • Ein Schäferhund will beschäftigt werden, und zwar von klein auf. Mache Dir bewusst, dass diese Rasse als Gebrauchshund gezüchtet wurde und immer noch wird. Demnach hast Du es mit einer außerordentlich intelligenten Gattung Hund zu tun, die Herausforderungen liebt und konsequente Erziehung braucht, damit es später nicht zu Unstimmigkeiten im „Rudel“ kommt. Eine Welpenspielstunde eignet sich hervorragend, um den Schäferhund zu sozialisieren und an andere Hunde und Menschen zu gewöhnen. Dies ist besonders wichtig, wenn der Welpe ein reiner Familienhund werden soll. So wird er später nicht bei jeder fremden Person oder anderen Tieren Laut geben.
  • Besonders in der Eingewöhnungsphase ist es ideal, wenn immer jemand im Haus ist, der sich um den Welpen kümmern und mit ihm rausgehen kann. Das erleichtert das Training zur Stubenreinheit und der Hund fühlt sich nicht allein. Bedenke, dass es eine Art Schock für den Welpen ist, von seiner gewohnten Umgebung beim Züchter herausgeholt zu werden. Seine neue Umgebung ist ihm noch fremd und Du bist es auch. Wenn möglich plane einen Teil Deines Jahresurlaubs für die Eingewöhnung ein.
  • Ein Malheur in der Wohnung kann immer mal passieren. Schnell stubenrein wird der Schäferhund allerdings, wenn Du stets nach dem Füttern mit ihm raus gehst, nachdem der Welpe gerade aufgewacht ist und nach dem Spielen. Dies sind die Zeiten, in denen der Hund sich normalerweise lösen muss. Du solltest aber ebenfalls aufmerksam werden, falls der Welpe anfängt unruhig hin und her zu laufen und intensiv schnüffelt. Unabhängig davon ist es hervorragend, wenn Du ca. alle 2 Stunden kurz vor die Tür gehst, auch in der Nacht.
  • Tägliche längere Spaziergänge, Lern- und Spieleinheiten solltest Du selbstverständlich auch einplanen.
  • Du siehst also, dass besonders die ersten Monate sehr zeitintensiv und arbeitsaufwendig sind.
Schäferhund Welpe
Ein Schäferhund Welpe ist unheimlich süß und verleitet schnell zu einem Kauf. Aber Achtung! Ein Hund benötigt viel Zeit, Zuwendung und verursacht Kosten!

2. Als erwachsener Hund:

  • Drei Spaziergänge täglich, bessern noch vier.
  • Spiel und Beschäftigung sowie Schmuseeiheiten.
  • Tägliches Training, regelmäßiger Besuch einer Hundeschule.
  • Fütterungszeiten und gelegentliche Fellpflege.
  • Der Schäferhund wird rund 12 Jahre alt. Dein Lebensstil sollte also auch in ein paar Jahren noch zu Deinem Hund passen. Falls Du Pläne hast, die Dir wenig Freizeit lassen, Du vorhast viel zu reisen oder beruflich sehr eingespannt sein wirst, dann bleibt der Vierbeiner leider irgendwann auf der Strecke. In dem Fall solltest Du besser ehrlich zu Dir sein und den Wunsch nach einem Hund vorerst aufschieben.
  • Wie jedes Tier macht ein Hund auch gewisse Unordnung im Haus. Spielzeug liegt herum, Haare auf Sofa und Teppich, Tatzenspuren auf dem frisch gewischten Fußboden usw. Häufigeres Reinigen ist also von Nöten.
  • Was passiert mit dem Hund, wenn Du einmal krank werden solltest oder in den Urlaub fährst? Gibt es jemanden, der bereit ist, auf ein so großes Tier aufzupassen? Kannst Du Dir ein Hundehotel / Gassidienst leisten?
  • Mache Dir außerdem bewusst, dass Dein Schäferhund regelmäßige Tierarztbesuche benötigen wird (z.B. wegen Impfungen) und natürlich auch krank werden kann. Damit sind nicht unerhebliche finanzielle Kosten verbunden. Nicht zuletzt wird das Tier irgendwann alt und damit einher gehen auch verschiedene Wehwehchen. Der Pflegeaufwand kann also im Seniorenalter wieder mehr werden.

Woran erkennt man einen seriösen Züchter?

Falls Dich weder der drohende Arbeitsaufwand, Dreck im Haus, lange Spaziergänge oder Tierarztkosten abschrecken konnten und Du immer noch einen Schäferhund möchtest, dann gilt es jetzt, einen guten Züchter ausfindig zu machen. Doch wie findest Du eine seriöse Züchtstätte? Hier ein paar Tipps, worauf Du achten solltest:

Wo findet die Aufzucht statt?
Im Idealfall sollten die Welpen als Familienhunde mit im Haus aufwachsen, wo sie von Anfang an, an die Geräusche, Gerüche, Aktivitäten, Menschen und andere Tiere im Haushalt gewöhnt werden. Hält der vermeintliche Züchter seine Hunde jedoch isoliert im Zwinger, in der Garage oder Ähnlichem, sei skeptisch.

Wie wirken die Welpen und die Mutter?

Schäferhund Welpe mit Muttertier
Der Schäferhund Welpe sollte in der Nähe der Mutter sein. Kaufe nie einen Welpen ohne die Mutter gesehen zu haben.

Sind die Kleinen neugierig und aufgeweckt? Ist die Mutter entspannt in Gegenwart des Züchters? Prima! Zeigt die Hündin jedoch aggressives oder ängstliches Verhalten, ziehen die Welpen sich sofort zurück, wenn Besucher sich ihnen nähern, dann stimmt etwas nicht.

Wie wirkt der Züchter auf Dich?
Drängt der Züchter Dich zum Kauf oder erlaubt Dir keinen zweiten Besuch, solltest Du aufhorchen. Hundekauf ist zwar Herzenssache, aber sicherlich keine Spontanentscheidung. Ein guter Züchter wird Dir und dem Welpen Zeit geben sich gegenseitig zu beschnuppern und begrüßt meist sogar ein weiteres Wiedersehen. Er steht außerdem bereitwillig für alle Fragen zur Verfügung, wird Dich nach Deinen Wünschen und Vorstellungen fragen und Dir selbst nach dem Kauf noch gern mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.

Darfst Du die Mutter der Welpen sehen?
Finger weg, wenn man Dir anbietet, den Hund zu Dir nach Hause zu bringen. Was verlockend und bequem klingt, ist meist nur eine Masche der Hundevermehrer, die schnelles Geld machen wollen auf Kosten von geistiger und körperlicher Gesundheit der Welpen. Dir werden im Grunde die Mutter und die Räumlichkeiten der Zucht vorenthalten, weil diese vermutlich beide unzureichend sind und besser niemand zu Gesicht bekommt. Hündinnen werden oftmals als Geburtenmaschinen missbraucht und eine Zucht ist wenig bis gar nicht kontrolliert. Hier geht es nur um den Gewinn.

Zuchtverband

Ein seriöser Züchter gehört einem Zuchtverband an und kann eine anerkannte Ahnentafel der Mutter vorweisen. Er wird außerdem darauf achten, dass die Welpen schon mit vielen verschiedenen Umweltreizen, anderen Hunden, Menschen, Fahrzeugen, verschiedenen Untergründen, Wasser usw. in Berührung gekommen sind. Er wird die Hunde auch nicht vor der 8. Woche abgeben.

Vorsicht, wenn gleich mehrere Hunderassen gezüchtet und angeboten werden, oder Dir gesagt wird, es kann jede beliebige Hunderasse beschafft werden. Aufhorchen solltest Du auch bei Schnäppchen und Billighunden.

Wie sind die Räumlichkeiten?
Wurfkiste und alle weiteren Räumlichkeiten, in denen sich die Hunde aufhalten, sind sauber und gepflegt.

Einem guten Züchter sind seine Welpen auch nach der Abgabe wichtig und er wird sich sicherlich informieren, in welche Verhältnisse der Kleine kommt. Einige besuchen die potenziellen neuen Besitzer auch vor der Abgabe und prüfen das neue Zuhause.


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Wie sollte ein gesunder Welpe aussehen bzw. sich benehmen?

  • Gesundes und glänzendes Fell
  • Aufgeweckt, aktiv und neugierig
  • Keine tropfende Nase oder tränende bzw. verklebte Augen
  • Sauberes Hinterteil, kein Kot an den Hinterläufen oder der Rute
  • Nicht scheu, ängstlich oder gar aggressiv
  • Einwandfreier Gang, keine Lahmheit o.Ä.
  • gerader Rücken (im Gegensatz zum abfallenden Rücken neigen Hunde mit geradem Rücken oft weniger zu HD)
  • Ohne anatomische Auffälligkeiten
  • Der Welpe lässt sich ohne Umstände anfassen, streicheln und eine Weile festhalten
Gesunde Schäferhund Welpen
Gesunde Schäferhund Welpen bekommst Du in der Regel bei einem verantwortungsvollen, eingetragenen Schäferhund Züchter.

Du darfst den Züchter ruhig mit all Deinen Fragen löchern und selbstverständlich auch Fragen zur Gesundheit der Elterntiere stellen sowie zu rassetypischen Erkrankungen bei Schäferhunden.


Ist mein Schäferhund-Welpe bereits geimpft?

Da die Gesundheit seiner Tiere dem Züchter am Herzen liegt, sind seine Welpen vor der Abgabe mehrfach entwurmt, gechippt/tätowiert und dem Alter entsprechend geimpft.

Impfbuch Schäferhund Welpen
Die Schäferhund Welpen wurden vom Züchter bereits beim Tierarzt geimpft. Dies wird im Impfbuch eingetragen.

Diese medizinischen Behandlungen sind in einem Impfbuch und ggf. Tierarztnachweisen festgehalten, welche Du selbstverständlich nach dem Erwerb des Welpen ausgehändigt bekommst. Normalerweise hat Dein Welpe bis zur Abgabe folgende Impfungen bereits erhalten:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • Leptospirose
  • Hepatitis
  • Zwingerhusten
  • evtl. Tollwut (je nach Abgabealter)

Was kostet ein Deutscher Schäferhund Welpe?

Die Preise können sehr stark variieren, was viele Kaufinteressenten zunächst verwirren mag. Viele richten sich dann bei der Suche nach einem Welpen allein nach dem Kaufpreis, was aber keinesfalls der richtige Weg ist.

Unterschiede im Preis bedeuten auch Unterschiede bei der Qualität. Und diese hat bekanntlich ihren Preis. Darum ist es von Bedeutung, wo Du den Schäferhundwelpen kaufst.

Bei einem anerkannten Züchter mag der Welpenpreis zunächst übertrieben erscheinen, doch sehr schnell wird klar, was so ein Züchter investiert, um einen gesunden Wurf mit seinen Zuchttieren zu erhalten (siehe unten).

Anders bei Hobbyzüchtern ohne Vereinszugehörigkeit. Zwar gibt es auch hier sicherlich Menschen, die mit Herz, Verantwortung und Verstand züchten, allerdings tummeln sich in diesem Feld auch viele “Einmal-soll-meine-Hündin-Welpen-haben”-Laien. Die Welpen haben keinerlei Papiere und die Elterntiere sind vermutlich nicht auf Erbkrankheiten oder andere Besonderheiten hin getestet worden. Die Preise liegen darum auch niedriger als beim Vereinszüchter.

Schäferhundwelpen aus dem Tierheim gibt es ebenfalls nicht umsonst. Hier wird eine Schutzgebühr veranschlagt und ein Schutzvertrag für das Tier aufgesetzt. Der Preis ist jedoch erschwinglich und Du leistest einen Beitrag zum Tierschutz. Allerdings ist auch bei solchen Welpen nicht immer eindeutig geklärt, woher diese stammen und wer ihre Vorfahren waren. Dies wäre aber wichtig, um etwas über mögliche Erbkrankheiten in der Blutlinie zu wissen.

Wer verschenkt Schäferhundwelpen?

Vermutlich niemand. Genauso wenig wird sich ein guter Züchter auf eine Ratenzahlung einlassen. Schließlich möchten sie ihre Schützlinge in guten Händen wissen und dazu gehört auch, dass sich zukünftige Besitzer den Hund tatsächlich leisten können.

Denn mit dem Kaufpreis allein ist es ja nicht getan. Neben der Erstausstattung verursacht ein Schäferhund auch laufende monatliche und wiederkehrende jährliche Kosten (z.B. Steuer oder Versicherung). Nicht zuletzt sollte bedacht werden, dass Tierarztkosten sehr schnell in den drei- oder sogar vierstelligen Bereich schnellen können. Wer da Probleme hat, den Kaufpreis aufzubringen, sollte sich fragen, wie mögliche Tierarztkosten später abgedeckt werden können.

Warum ist der Welpe beim Züchter so teuer?

Die Antwort ist einfach: Weil der Züchter viel Zeit, Geld, Liebe und Verstand in seine Tiere investiert, um den Welpen einen bestmöglichen Start ins Leben zu geben. Die Gesundheit der Tiere steht dabei ganz klar im Vordergrund. Darum wird bereits viel Sorgfalt bei der Auswahl der Elterntiere walten gelassen.

Werfen wir einen Blick auf die Vorkehrungen, die ein guter Züchter trifft und welche Ausgaben er hat, um gesunde und wesensfeste Welpen zu bekommen:

  • Er gehört einem Verein an, zahlt Mitgliedschaftsbeiträge und muss Schulungen, wie z.B. ein Züchterseminar, besuchen.
  • Er unterliegt den Bestimmungen der Zuchtordnung, sein Zwinger muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und er wird von einem Zuchtwart kontrolliert.
  • Er zahlt Startgelder für Ausstellungen, Prüfungen und Shows.
  • Sämtliche Zuchttiere haben ihre Qualität bei einer Zuchtzulassungsprüfung unter Beweis gestellt und sind für zuchttauglich befunden worden.
  • Der Verein schreibt für seine Zuchttiere verpflichtende Gesundheitsatteste vor.
  • Die Zuchtstätte verursacht laufende Kosten, auch wenn gerade keine Welpen da sind.
  • Eine Hündin wird maximal einmal pro Jahr gedeckt. Viele Züchter haben sogar noch seltener Würfe.
  • Hündin und Deckrüde werden vor dem Deckakt eingehend untersucht.
  • Ist kein eigener Deckrüde vorhanden, muss ein Rüde geliehen werden. Es wird eine Decktaxe fällig.
  • Die Trächtigkeit wird tiermedizinisch überwacht. Evtl. muss bei der Geburt geholfen werden (Kaiserschnitt) oder eine zeitaufwendige Flaschenaufzucht ist nötig.
  • Alle Welpen werden untersucht, erhalten erste Wurmkuren und Impfungen sowie Transponder und Heimtierausweis. Der erste Impftermin kann dabei mit über 100 Euro pro Welpe zu Buche schlagen.
  • Hündin und Welpen erhalten hochwertige Spezialkost.
  • Der Züchter nimmt sich Zeit für Sozialisation und Gewöhnung. Damit die Hundekinder schon viel kennenlernen.
  • Auch die anderen Hunde wollen bewegt, gepflegt und gefüttert werden.
  • Kosten entstehen auch durch Homepagegestaltung, Werbung, Telefonate mit Interessenten, Kleinanzeigen usw.

Von der Hundezucht kann kein Züchter leben. Es ist mehr ein zeit- und kostenintensives Hobby, das aus Liebe zur und Freude an der Rasse betrieben wird. Natürlich macht ein Züchter mit seinen Welpen auch Gewinn, doch der fällt im Vergleich zu den vorherigen Ausgaben eher gering aus.

Wühltischwelpen? Vermehrer? Hinterhofzüchter? – Finger weg!

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, warum einige Schäferhundwelpen schon für wenige hundert Euro zu haben sind. Selbst wer noch nie Bilder von Vermehrerhunden und ihren elendigen Lebensumständen gesehen hat, müsste nun wissen, dass bei der “Zucht” solcher „Billigwelpen“ auf vieles verzichtet wird. 

Die Tiere haben weder Gesundheitszeugnisse, noch Impfungen und es wird wahllos verpaart. Erblich bedingte Leiden, Infektionskrankheiten und Parasiten können sich so ungehindert ausbreiten. Auf Hygiene wird wenig Wert gelegt, Käfige oder Näpfe nur selten gereinigt, Fellpflege oder tiermedizinische Versorgung sind Fremdwörter. 

Ist der Wurf da, bekommen die Hundekinder keine hochwertige Kost. Papiere oder Implantate gibt es nicht, geschweige denn Impfungen oder Wurmkuren. Außerdem werden die Welpen viel zu früh von der Mutter getrennt, was für beide Seiten stressig, traurig und mit Leid verbunden ist. Oftmals wechseln die Welpen mit nur 4 oder 5 Wochen zu ihren Besitzern. Nicht selten sind sie krank, mangelernährt, ungepflegt. Manchmal haben die Welpen Verhaltensstörungen oder Sozialisationsprobleme mit Artgenossen.

Die Elterntiere sind reine Wurfmaschinen. Jede Hitze wird ausgenutzt und Spaziergänge in der freien Natur, Kontakt zu anderen Vierbeinern, körperliche und geistige Beschäftigung, Zuwendung und Liebe gibt es nicht. Es ist ein trostloses und trauriges Dasein. 

Dabei spekulieren die Vermehrer auf die Tierliebe und das Mitleid von Welpeninteressenten. Das Leid der Tiere kann jedoch nur gestoppt werden, wenn die Nachfrage nach den Hundekindern versiegt und nicht der Preis/Geiz beim Kauf ausschlaggebend ist.


Welche Eckdaten gehören in einen Kaufvertrag?

Seriöse Züchter werden ihre Tiere immer mit einem Schäferhund Welpen Kaufvertrag und weiteren Papieren abgeben. Da Haustiere in Deutschland rechtlich gesehen immer noch als Sachgegenstand gelten, hast Du bei Abschluss des Kaufvertrages die gleichen Rechte und Pflichten, wie bei einem erworbenen leblosen Gegenstand.

Natürlich ist Dein Schäferhund keine Sache, aber ein Vertrag sichert Dich vor möglichen Überraschungen ein Stück weit ab. Er gibt Dir beispielsweise das Recht einen Nachlass auf den Kaufpreis zu fordern oder das Tier gar zurück zu geben, sollte es krank werden, kurz, nachdem es in Deinen Besitz übergewechselt ist.

Einige wichtige Daten, die unbedingt in einen Kaufvertrag gehören sind:

Kaufvertrag Schäferhund Welpe
Ein seriöser Züchter wird auf einen Kaufvertrag bestehen.
  • Name und Adresse des Züchters / Verkäufers
  • Adresse des Zuchtverbandes / Vereins, welchem er angehört
  • Dein Name und Deine Anschrift
  • Name des Welpen
  • Wurfdatum
  • Geschlecht
  • Zuchtbuchnummer
  • Aussehen (Stockhaar / Langstockhaar, Fellfarbe, besondere Abzeichen)
  • evtl. aufgetretene Vorerkrankungen oder besondere gesundheitliche Auffälligkeiten beim Züchter oder Vorbesitzer
  • Gesundheitszeugnis eines Tierarztes (möglichst kurz vor der Abgabe erstellt)
  • bereits verabreichte Medikamente / Impfungen (inkl. Impfbuch)
  • Chipnummer und ggf. Tätowierungsnummer (ebenfalls im Impfbuch eingetragen)
  • Kaufpreis

Besonderheit: Einige Züchter legen eine Klausel im Vertrag fest, bei der sich der Käufer verpflichtet, den Schäferhund mit rund einem Jahr röntgen zu lassen, um das Risiko der Hüftdysplasie (HD) abschätzen zu können. Dies ist wichtig für den Züchter, da er bei Auffälligkeiten des Nachwuchses von einer evtl. Weiterzucht mit der Mutterhündin oder dem Deckrüden absieht.


Was sollte bei Einzug des Schäferhundwelpen bereits vorhanden sein?

Das Einkaufen für den neuen Welpen ist aufregend, macht Spaß und steigert die Vorfreude.

Verfalle aber nicht in einen kostspieligen Kaufrausch. Der Welpe braucht zu Beginn nur ein paar Basics im neuen Zuhause, um sich wohlzufühlen.

Zu Deiner ganz persönlichen Grundausstattung sollte auf jeden Fall ein gutes Buch über (Schäfer-)Hunde gehören. So wirst Du auf mögliche Fehler und Besonderheiten bei der Hundehaltung aufmerksam gemacht und lernst im Vorfeld viel über Erziehungsmethoden, artgerechte Haltung und Pflege des Welpen.

1. Für Spaziergänge:

  • Leine: Eine robuste Leine, die der Größe und dem Gewicht des Welpen angepasst ist. Rollleinen sind weniger empfehlenswert, da ein Welpe das Laufen an der Leine erst noch lernen muss. Du hast mit einer normalen oder gern verstellbaren Leine zudem bessere Kontrolle über den Hund.
  • Halsband / Geschirr: Sollte weich sein und gut sitzen, sodass der Welpe nicht hinausschlüpfen kann.
  • Adressanhänger Sollte der Kleine doch mal entwischen und ist womöglich noch nicht gechipt, so leistet ein Adressanhänger gute Dienste, um Dich ausfindig zu machen.
  • Kotbeutel / Schaufel: Räume hinter Deinem Welpen auf und sammel seine Hinterlassenschaften ein.
  • Leckerchen: Sie helfen ungemein bei der Erziehung und beim Training und dürfen natürlich auch zu Hause gefüttert werden.

2. Im Haus:

Hundebett Schäferhund
Der Schäferhund benötigt seinen eigenen Schlafplatz. Dies kann z.B. ein großes Hundebett sein.
  • Schlafplatz: Hier sollte der Welpe seine Ruhe haben. Möchtest Du schon jetzt ein Körbchen oder Ähnliches kaufen, sollte es der Endgröße des Hundes angepasst sein. Für den Anfang tut es aber auch ein weich gepolsterter Karton, eine Decke oder ein altes Kissen. (Siehe auch: http://amzn.to/2moAEyZ )
  • Fress- und Trinknapf: Das gewählte Material und Design ist Deinem persönlichem Geschmack überlassen. Einige Züchter empfehlen bei großen Rassen einen höhenverstellbaren Futterplatz, damit beim Fressen keine Zwangshaltung eingenommen wird. Achte darauf, dass die Schüsseln einen festen Stand haben und nicht durch die Wohnung geschoben werden können oder gar zum Umfallen neigen.
  • Futter: Der Züchter wird Dir gerne Auskunft über das bisherige Futter, Fresszeiten und andere Fütterungsgewohnheiten geben. Oft bekommst Du für den Übergang sogar eine kleine Menge Futter bei Abholung des Welpen geschenkt. Bevorzugst Du eine andere Fütterungsart, als der Züchter, sei behutsam und gehe langsam bei der Futterumstellung vor. Kaufe auch ausreichend Kauartikel. Diese helfen auch während des Zahnwechsels.
  • Spielzeug: Spielen und Lernen gehen oft Hand in Hand, darum ist geeignetes Spielzeug wichtig für den Schäferhundwelpen. Achte auf robuste Materialien, die nicht in Einzelteile zerfallen können und dadurch ggf. verschluckt werden. Passe die Größe je nach Wachstumsstand des Welpen an.
  • Pflegeutensilien: Eine Bürste reicht für die Pflege des unkomplizierten Schäferhundfells meistens aus. Weiche Lappen zur Reinigung der Augen und Ohren sollten auch vorhanden sein. Kaufe zudem Zeckenzange und Flohkamm, damit Du das Fell regelmäßig kontrollieren kannst.
  • Küchenrollen: Schnell ist es passiert: Das kleine oder große Geschäft wird in der Wohnung verrichtet. Gut, wer da ausreichend Haushaltsrollen auf Vorrat hat. Auch Zeitungspapier leistet gute Dienste.
  • Hundebox für die Reise im Auto oder im Flugzeug.

Mögliche Gefahren im Haus und unterwegs erkennen und beseitigen

Unterwegs:

Andere Hunde / Tiere
Bei Spaziergängen begegnet man nicht selten anderen Hundehaltern und ihren Vierbeinern. Sei bei solchen Zusammentreffen jedoch vorsichtig, da oft nicht abzuschätzen ist, wie sie verlaufen werden. Bissverletzungen könnten die Folge sein, ebenso wie das Übertragen von gefährlichen Krankheiten und ggf. Parasiten.

Auch bei anderen Tieren wie Katzen oder Vögeln solltest Du vorsichtig sein. Der Schäferhundwelpe könnte versuchen sie zu jagen. Zieht er da ruckartig und unerwartet an der Leine, könnte er entwischen und Schaden anrichten, bzw. selbst in Gefahr geraten.

Straßenverkehr
Viele Alltagssituationen sind noch ungewohnt für den Welpen und er kann möglicherweise schreckhaft reagieren und einen Fluchtversuch starten. Eine Leine gibt dem Welpen Sicherheit und Dir die volle Kontrolle. Leine den Hund besser nur in einem sicheren Umfeld ab, wie der eingezäunten Hundewiese etc.

Giftköder
Leider immer wieder ein trauriges Thema: Von Hundehassern ausgelegte Köder, die mit Rattengift gefüllt oder gar mit Rasierklingen gespickt sind. Trainiere den Hund darum frühzeitig, nichts auf Spaziergängen aufzulesen und zu fressen. An der Leine kannst Du bei Gefahr schneller eingreifen, als beim freilaufenden Hund.

Der eigene Pkw
Trotz aller Aufklärungsversuche werden immer noch Hunde aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit bei warmen Temperaturen im Auto gelassen. Nur schnell in die Reinigung oder die Drogerie? Nein! Schon wenige Minuten bei nur ca. 20 Grad Außentemperatur können tödlich enden! Da hilft es auch überhaupt nicht, das Fenster ein wenig geöffnet zu lassen oder das Auto im Schatten zu parken. Lasse den Vierbeiner im Zweifelsfall lieber zu Hause.

Im Haus:

  • Medikamente, Chemikalien und Reinigungsmittel:All dies sollte außer Reichweite aufbewahrt werden. Sei außerdem vorsichtig mit Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Stromkabel Hundewelpen
Stromkabel stellen nicht nur für Hundewelpen eine enorme Gefahr dar!
  • Strom: Steckdosen können tödlich sein. Dies gilt auch für höher gelegene Buchsen, denn der Schäferhundwelpe wächst schnell! Besorge darum ausreichend Kindersicherungen aus dem Baumarkt. Auch Telefonkabel, Elektrogeräte usw. sollten für den neugierigen und knabberfreudigen Welpen nicht erreichbar sein.
  • Zu viel Bewegung: Exzessives Toben und Spielen im Welpenalter werden mit der gefürchteten Hüftdysplasie in Verbindung gebracht und sollten darum nur kontrolliert erlaubt werden. Nimm den Welpen auch nicht mit zum Joggen und vermeide häufiges Treppensteigen. Im eigenen Treppenhaus helfen ggf. Absperrgitter. Viele Besitzer haben sogar eine Rampe, um dem Schäferhund den Einstieg ins Auto zu erleichtern oder heben den Welpen so lange es geht hinein.
  • Haus- und Gartenpflanzen: Was für uns hübsch ist, kann dem Hund gefährlich werden. Für den Schäferhund schädliche Pflanzen am besten ganz entsorgen oder außer Reichweite aufbewahren. Bedenke bitte außerdem, dass auch einige Gemüsesorten im Garten giftig sein könnten.
  • Fenster, Balkontüre, Haustüre: Nie ohne Aufsicht offen stehen lassen, der Hund könnte entwischen oder bei einem übermütigen Sprung schwer stürzen.
  • Mülltonne: Beschwere den Deckel der Mülltonne in der Küche mit etwas Schwerem, sodass der Welpe nicht darin wühlen kann und womöglich gefährliche Dinge frisst. Wähle einen Abfallbehälter, der sehr standhaft oder für den Hund schwer zugänglich ist.
  • Schütze Dein Hab und Gut: Welpen haben ein natürliches Knabberbedürfnis, welches besonders im Zahnwechsel sehr ausgeprägt sein kann. Darum gilt: Wertvolles in Sicherheit bringen, Schuhe in den Schuhschrank, Bücher und Zeitschriften weit oben lagern, Wäsche in den Wäschesack, Möbel mit Welpenspray schützen (Geruch und/oder Geschmack verhindern ein Anknabbern), usw.

Tipp: Welpen Spiele-Box von GU

Welpen Spiele Box
Welpen wollen spielen, spielen, spielen – und das ist auch gut so! Beim Spielen macht Dein Welpe ganz entscheidende Erfahrungen und lernt alles Wichtige fürs Leben.

Möchtest Du Deinen Welpen beschäftigen und dabei gleichzeitig erziehen? Dann ist diese Welpen Spiele-Box eine gute Wahl.

Mit Hilfe von Bildern bekommst Du in einfacher Art und Weise erklärt, wie Du einem Welpen Kommandos beibringen kannst bzw. auch schöne Spiele für drinnen und draußen. Es ist für jeden Schwierigkeitsgrad was dabei.
Eine super Box, gerade für Hundeanfänger, bedingt durch die vielen Tipps und Erklärungen.
Anleitungen sind hier wunderbar Schritt für Schritt erklärt, so dass das Spielen mit dem Hund von Anfang an richtig läuft. Die Übungen sind systematisch sortiert. So weiß der Anfänger gleich mit welcher Übung er beginnen soll.
Der Hund lernt wirklich schnell und spielerisch verschiedene Kommandos und Tricks.

Im Begleitheft werden noch mal kurz und knapp die Grundlagen erläutert, wobei auch kurz darauf eingegangen wird, was Du dem Welpen im entsprechenden Alter zutrauen kannst. Falls etwas in einer Übung nicht klappt gibt es in dem Begleitheft Verbesserungsvorschläge und Tipps.

Der beigelegte Futterbeutel bietet die Möglichkeit gleich loszulegen. Der Beutel ist allerdings nicht der Grund warum man dieses Set kaufen sollte. Viele Hunde lieben so einen Futterdummy und können es kaum erwarten, wieder mit dem Futterdummy zu spielen, ihn zu apportieren usw. und neue Sachen zu lernen und natürlich, etwas Leckeres als Belohnung aus der Tasche zu bekommen.

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Was enthält die Box?

  • 40 Trainingskarten: Ob Erziehungs-Basic, Spiele für zu Hause oder unterwegs: auf jeder Karte eine Übung – Schritt für Schritt erklärt.
  • Begleitbuch (Heft): Erklärt wichtige Grundlagen zum richtigen Spiel mit dem Welpen und gibt hilfreiche Erläuterungen zu den Karten.
  • Futterbeutel: Dank dem beigelegten Futterbeutel in Welpengröße steht dem sofortigen Spielvergnügen nichts im Weg!
  • Aufbewahrungsbox: Die Karten und das Buch können praktischerweise prima in der Box verstaut werden.

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Welpen Spiele Box Übersicht
Welpen Spiele Box Übersicht: 40 Übungskarten, Futterbeutel, Begleitheft und Aufbewahrungsbox

Was beinhalten die Karten?

Die 40 Spiele und Übungen sind in 5 Kategorien unterteilt. Jede Kategorie hat eine eigene Farbe, die Du auf den Karten und im Begleitbuch wiederfindest.
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Kategorie 1 – Basisübungen

Welpen Basisübungen
Welpen Basisübungen
  • 01 – Anstupsen der Hand
  • 02 – Sitz
  • 03 – Sitz und bleib
  • 04 – Platz
  • 05 – Platz und bleib auf der Decke
  • 06 – Rückruf
  • 07 – Rückruf unter Ablenkung

Kategorie 2 – Spiele für Zuhause

Welpen Spiele für zu Hause
Welpen Spiele für zu Hause
  • 08 – Dreh Dich!
  • 09 – Pfote geben
  • 10 – Auf die Seite legen
  • 11 – Slalom
  • 12 – Das Becherspiel
  • 13 – Leckerchen fällt
  • 14 – Das Schachtelspiel
  • 15 – Spielzeug im Haus suchen

Kategorie  3 – Spiele für Unterwegs

Welpen Spiele für Unterwegs
Welpen Spiele für Unterwegs
  • 16 – Erlebnis – Spaziergänge
  • 17 – Bring das Spielzeug!
  • 18 – Bring den Futterbeutel!
  • 19 – Das Tauschspiel
  • 20 – Aufheben und abgeben
  • 21 – Das Futtersuchspiel
  • 22 – Das Futterwurfspiel
  • 23 – Spur zum Spielzeug

Kategorie 4 – Spiele für viele

Spiele für viele Hunde
Spiele für viele Hunde
  • 24 – Begegnungen
  • 25 – Spielen auf Kommando
  • 26 -Komm mit!
  • 27 – In einer Reihe
  • 28 – Such mich
  • 29 – Drunter und Drüber
  • 30 – Spiel mit anderen Hunden
  • 31 – Spiel für drei

Kategorie 5 – Spiele für Spezialisten

Welpen-Spiele für Spezialisten
Welpen-Spiele für Spezialisten
  • 32 – Sitz auf Entfernung
  • 33 – Fuß laufen
  • 34 – Fuß laufen für Profis
  • 35 – Rückwärts Laufen
  • 36 – Rolle
  • 37 – Öffne die Schublade!
  • 38 – Schließ die Schublade
  • 39 – Apportieren für Profis
  • 40 – Spielzeug aufstöbern

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Empfehlung: Welpentraining mit Martin Rütter (Martin Rütter, Andrea Buisman)

Welpentraining mit Martin Rütter
Buch Welpentraining mit Martin Rütter

Du willst Dir vierbeinigen Nachwuchs ins Haus holen? Da brauchst Du nicht nur gute Nerven und viel Zeit, sondern solltest Dich auch bestens vorbereiten. Mit diesem Ratgeber gelingt dies ausgesprochen gut.

Dir werden solide Anleitungen und Tipps an die Hand gegeben, die Erziehungsfehler vermeiden können und Dir zeigen, wie es richtig geht. Zudem wird Dir sicherlich ein wenig die Angst vor der großen Verantwortung „Welpenerziehung“ genommen.

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Nichtsdestotrotz redet Martin Rütter nichts schön und macht mehrfach deutlich, wie arbeitsintensiv ein Welpe und das Training mit diesem sein kann. Darum weist er auch mehrfach auf den Kauf eines erwachsenen Hundes hin und welche Vor- und Nachteile sich jeweils ergeben. Eine wichtige Entscheidungshilfe.

Warum ist dieses Buch zu empfehlen?

  • Gute Vorbereitung auf den Welpen.
  • Trainingserfolge garantiert!
  • Zusammenfassungen verdeutlichen das Wesentliche.
  • Eine absolute Empfehlung für Einsteiger in die Welpenerziehung und alle Ersthundehalter.
  • Tipps sind einfach umsetzbar.
  • Humorvoll geschrieben. Das Lesen macht Spaß.
  • Verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

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Aus dem Buch-Inhalt:

  • Vorüberlegungen und Auswahl (Voraussetzungen. Die Suche. Welche Rasse? Welpe oder doch erwachsener Hund?)
  • Der Züchter und seine Aufgaben (Trächtigkeit, Geburt und die ersten Wochen des Welpen. Züchterwahl. Zufallswürfe und Hunde aus dem Tierschutz)
  • Abholen und Eingewöhnen (Vorbereitungen. Bindung und Sozialisation. Ernährung und Gesundheit des Welpen)
  • Grunderziehung des Welpen (Was der kleine Hund alles kennen sollte und wie Du es vermittelst)

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Die Entwicklung der Welpen

Eine Schäferhund-Hündin bringt im Durchschnitt etwa 7-8 Welpen zur Welt. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Eine Trächtigkeit mit nur einem Welpen ist ebenso möglich, wie Würfe, bei denen das Muttertier mehr als 10 Hundekindern das Leben schenkt.

Besteht der Wurf aus mehr als 8 Welpen, wird oft eine Ammenaufzucht vom Verein empfohlen, um die Versorgung aller kleinen Schäferhunde sicherzustellen.

Das Geburtsgewicht bei einem Deutschen Schäferhund liegt zwischen 450 und 700 Gramm. Sind im Wurf nur wenige Welpen, werden diese oft schwerer. Bei vielen Welpen liegt das Geburtsgewicht hingegen an der unteren Grenze. Innerhalb von 10 Tagen haben die meisten Welpen ihr Gewicht verdoppelt.

Bei größeren Rassen wie dem Schäferhund ist es zudem leider nicht ungewöhnlich, dass einige Welpen versterben. Sie werden entweder tot geboren oder gehen innerhalb der ersten 6 Lebenswochen ein.

Die Hundekinder dürfen normalerweise ab der 4. Lebenswoche das erste Mal besichtigt werden. Oft wird hier bereits ein Kandidat ausgesucht und reserviert. Anschließend heißt es warten. Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude und so versüßen einige Züchter den Käufern diese Zeit mit Newslettern und Bildern des neuen Familienmitglieds.

Mit 4 Wochen sind zudem alle Sinne entwickelt. Augen und Ohren sind offen und die Hundekinder unternehmen erste Bellversuche und machen ihre ersten Schritte. Natürlich gibt es unter den Wurfgeschwistern freundschaftliches Kräftemessen und reichlich Spielzeit. Ebenso lernen sie die Hundesprache und Regeln innerhalb des Rudels kennen.

Zwischen der 8. und 12. Woche wechseln die Welpen dann in ihr neues Zuhause. 10 Wochen gelten dabei als optimale Abgabezeit bei Schäferhunden. Der Welpe setzt seine Prägung, Gewöhnung und Sozialisation dann im neuen Zuhause fort.

Mit ca 6 Monaten kommt der Schäferhund schließlich in die Pubertät. Diese Flegelphase dauert rund 4-6 Wochen und Besitzer brauchen einen langen Atem und müssen Erziehung und Training mit viel Geduld, Verständnis und Konsequenz angehen.


Welche Verbände, Clubs und Vereine gibt es für Deutsche Schäferhunde?


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