Schäferhund Lebenserwartung, Lebensdauer


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Die Lebenserwartung des Deutschen Schäferhundes


Der Deutsche Schäferhund lebt in etwa 10-13 Jahre, wobei es selbstverständlich Exemplare gibt, die deutlich kürzer oder eben auch länger leben.

Die unterschiedliche Lebenserwartung innerhalb derselben Rasse hat dabei verschiedene Gründe, wie zum Beispiel Haltungsbedingungen, Ernährung, Gesundheitszustand, medizinische Vorsorge oder Bewegung.

Auch eine verantwortungsvolle Zucht kann viel zu einer Verlängerung der Lebensspanne beitragen, indem mit kranken Tieren oder erblich vorbelasteten Hunden keine Weiterzucht betrieben wird.

Auslese ist demnach ein wichtiger Faktor und macht deutlich, wie wichtig eine seriöse und kontrollierte Zucht bei der steten Verbesserung der Rasse des Deutschen Schäferhundes ist.

Einige Hobbyzuchten oder massenhafte Welpenproduktionen beim Vermehrer unterliegen hingegen oft keinerlei Kontrollen und demnach werden leider häufiger anfällige oder bereits kranke Hunde geboren, die später Probleme bekommen können.


Was passiert, wenn mein Hund altert?

Schäferhund Lebenserwartung
Die Lebenserwartung des Schäferhund liegt bei ca. 9-13 Jahren. In den letzten Jahren wird der Hund auffallend ruhiger.

Der alternde Hund zeigt verschiedene Anzeichen, dass er langsam in die Jahre kommt.

Natürlich treten nicht alle Alterserscheinungen zusammen auf, sondern der Vorgang ist schleichend und beginnt oftmals mit einer verminderten Leistungsfähigkeit. Der Hund wird schneller müde, apportiert vielleicht nicht mehr mit voller Begeisterung den Ball oder ist nach langen Spaziergängen sehr erschöpft.

Er schläft auch mehr als sonst und ist weniger aktiv. Gönnen Sie dem Schäferhund diese Ruhephasen.

Weitere Indizien für Senioren sind ein verschlechtertes Sehvermögen und unter Umständen hört der Vierbeiner nicht mehr so gut. Manchmal sind alte Hunde auch weniger geduldig mit anderen Haustieren oder Kindern, können sich schlechter an neue Situationen anpassen oder erschrecken durch ihr eingeschränktes Hör- und Sehvermögen leichter.

Hinzu kommt ein langsam ergrauendes Fell, das zudem oft stumpf, glanzlos und struppig wirken kann. Besonders die Deutschen Schäferhunde neigen im Alter außerdem zu steifen Gelenken, werden lahm oder haben andere Störungen des Bewegungsapparates.

Während einige Hunde dazu neigen weniger zu fressen und dadurch abnehmen, werden andere richtige Dickerchen, da sie sich nicht mehr ausreichend bewegen aber immer noch einen großen Appetit haben.

In seltenen Fällen werden einige Hunde auch inkontinent und können nicht mehr so lange einhalten wie früher. Häufigere, jedoch kleinere Gassirunden können da Abhilfe schaffen, ebenso wie ein spezieller Platz zum Lösen im Garten oder Hundewindeln aus dem Fachmarkt.


Krebs und andere Krankheiten beim alten Hund

Lebensdauer Schäferhund
Nicht nur beim Schäferhund verkürzt Krebs häufig die Lebensdauer des Schäferhundes.

Leider gehört der Deutsche Schäferhund zu den Hunderassen, die besonders prädestiniert dafür sind im Alter an Krebs zu erkranken. Hündinnen haben dabei ein höheres Risiko zu erkranken, als Rüden.

Dies liegt unter anderem daran, dass Hündinnen im Alter oftmals an Gesäugetumoren leiden. Insbesondere dann, wenn Sie nicht bereits früh (vor oder nach der ersten Läufigkeit) kastriert wurden.

Weitere häufig auftretende Krebserkrankungen, welche die Lebenserwartung deutlich herabsetzen können, sind Lymphdrüsen- und Hautkrebs. Diese finden sich gleich oft bei Rüden und Hündinnen.

Außerdem leiden viele Schäferhunde an Gelenkerkrankungen im Alter wie beispielsweise Arthrose oder der gefürchteten Hüftdysplasie. Auch Augenkrankheiten wie Katarakt oder Entzündungen durch weniger Tränenflüssigkeit sind denkbar. Hauterkrankungen oder verschiedene Organleiden treten ebenfalls manchmal auf.


Wie kann ich dem Deutschen Schäferhund einen schönen Lebensabend bereiten?

Nicht erst im Seniorenalter solle man besonderes Augenmerk auf die Gesundheit des Hundes legen, sonder gleich von Anfang an. Dies beginnt bereits mit der Auswahl des Schäferhundes beim Züchter.

Lassen Sie also besser die Finger von Welpen aus dem Kofferraum und suchen Sie eine gute Zuchtstätte, die Ihnen genaue Auskunft über die Eltern des Welpen und deren Gesundheitszustände geben kann.

Lebenserwartung Schäferhund
Die Lebenserwartung Ihres Schäferhundes können Sie bereits bei der Wahl des Welpen beeinflussen. Ein Welpe von einem seriösen Züchter hat in der Regel eine höhere Lebenserwartung!

Denn kommen Erbkrankheiten selten oder gar nicht in einer Zuchtlinie vor, ist die Chance eines gesunden Welpen deutlich höher. Beim jungen Hund sollten Sie zu Hause ebenfalls auf eine gute Entwicklung achten, mit ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung. Um späteren Gelenkerkrankungen vorzubeugen empfiehlt es sich, den Schäferhund keine Treppen steigen zu lassen und auch Sprünge (z.B. ins Auto, aufs Sofa) weitestgehend zu verhindern.

Natürlich sind Beschäftigung, Bewegung und Ernährung auch im Alter wichtig, sollten jedoch an die Bedürfnisse des alternden Hundes angepasst werden.

Spaziergänge dürfen ruhig ein wenig kürzer ausfallen, sollten aber dennoch weiterhin regelmäßig und mehrmals täglich stattfinden. Bei der Fütterung kommt es auf den Hund an. Frisst er weniger als früher, bewegt sich jedoch noch ausreichend, sollte besonders hochwertiges Futter angeboten werden.

Ist der Schäferhund nicht mehr so aktiv, frisst aber weiterhin mit Appetit, ist eine kalorienreduzierte Ernährung sinnvoll.

Weitere Voraussetzungen für einen gesunden Hunde-Senior:

– Die Tiermedizin bietet heute vielmehr Möglichkeiten zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Früh bei Vorsorgeuntersuchungen erkannt, lassen sich nämlich nicht nur Krankheiten, sondern auch Alterserscheinungen gut behandeln und hinauszögern.

Gehen Sie darum nicht erst zum Tierarzt, wenn Sie etwas Auffälliges bemerken, sondern nehmen Sie beispielsweise den jährlichen Impftermin zum Anlass, um auch einen allgemeinen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Vergessen Sie dabei auch die Zähne nicht, denn Zahnstein kann nicht nur schmerzhaft sein, das Fressen erheblich erschweren und dadurch zu Unwohlsein führen, sondern ist mitunter sogar für Herzkrankheiten verantwortlich, ebenso wie für Leber- und Nierenschäden.

– Eine Kastration Ihres Schäferhundes ist auch eine Überlegung wert, denn im Schnitt leben kastrierte Hunde 1-2 Jahre länger und Hündinnen haben dadurch sogar ein deutlich reduziertes Risiko für Gesäugetumore.

Schäferhund leben Familie
Schäferhunde die integriert in der Familie leben, haben eine höhere Lebensspanne als Schäferhunde im Zwinger.

Sorgen Sie für ein liebevolles und sicheres Zuhause mit Familienanschluss. Denn der Schäferhund braucht sein Rudel und lebt nicht gern alleine draußen oder im Zwinger. Besonders ältere Hunde haben ein geschwächtes Immunsystem und können bei kalten und nassen Witterungsbedingungen schneller krank werden. Besser ist da ein fester und ruhiger Platz im Haus mit einem warmen Körbchen, das selbstverständlich regelmäßig gewaschen oder ausgetauscht werden sollte. Auch bei Trink- und Fressnapf ist auf Hygiene zu achten, damit sich Keime nicht ausbreiten können. Beim alten Hund sollten Sie außerdem vermehrt auf die Sicherheit im Haus wert legen. Treppen sind beispielsweise wahres Gift für die Gelenke und ein Schutzgitter kann den Hund davon abhalten, mehrmals am Tag das Stockwerk zu wechseln. Haben sie Glastüren im Haus, kann es ebenfalls hilfreich sein, diese mit Stickern zu kennzeichnen.

– Neben ausreichend Bewegung sollte der Schäferhund geistig immer noch gefordert werden. Auch ältere oder alte Hunde können neue Tricks lernen und sich für kleine, wenig anstrengende Spiele begeistern.

Schäferhund Hundebox Alu Auto
Idealerweise wird der Schäferhund in einer großen Alubox im Auto transportiert.

Achten Sie auf Sicherheit im Straßenverkehr und auf Reisen!

Lassen Sie den Schäferhund nur im sicheren Gelände von der Leine und schnallen Sie ihn im Auto an oder transportieren ihn in einem gesicherten Kofferraum.

 

 

Die Lebensdauer im Vergleich mit anderen Hunderassen

Der Schäferhund hat eine mittlere bis leicht erhöhte Lebenserwartung, wenn man ihn mit anderen Rassen vergleicht.

Obwohl er recht groß und schwer ist, erreicht er eine Lebensspanne von bis zu 13 Jahren, manchmal sogar mehr.

Das höchste Alter erlagen aber normalerweise die kleineren und leichten Rassen, wie Terrier, Malteser oder Chihuahua.

Die riesigen und besonders kräftigen Exemplare haben hingegen häufig die niedrigste Anzahl von Lebensjahren.

Chihuahua
Der Chihuahua hat unter den Hunden die längste Lebensdauer bzw. Lebenserwartung.

Chihuahua: 15-18 Jahre
Irish Terrier: 13-15 Jahre
Cocker Spaniel: 12-15 Jahre
Labrador: 12-13 Jahre
Malteser: 12-15 Jahre
Irish Setter: 12-15 Jahre
English Springer Spaniel: 12-14 Jahre
Deutscher Schäferhund: 10-13 Jahre
Cavalier King Charles Spaniel: 9-13 Jahre
Weimaraner: 10-12 Jahre
Deutscher Boxer: 10-12 Jahre
Rhodesian Ridgeback: 10-12 Jahre
Basset Hound: 10-12 Jahre
Airedale Terrier: 10-12 Jahre
Bullmastiff: 8-10 Jahre
Irischer Wolfshund: 6-10 Jahre


Der Schäferhund geht über die Regenbogenbrücke – Mein Schäferhund stirbt – Abschied nehmen

Mein Schäferhund stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Mein Schäferhund stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Ein Tag, den wohl jeder Hundebesitzer fürchtet: Der geliebte Vierbeiner tritt seine letzte Reise über die Regenbogenbrücke an.

Für einige kommt dieser Augenblick völlig unerwartet, andere wiederum können sich lange auf diesen Moment vorbereiten, beispielsweise wenn der Schäferhund bereits sehr krank ist.

Natürlich ist es nicht schön, sich mit dem Thema Tod des Hundes auseinanderzusetzen.

Wer jedoch weiß, wie er im Ernstfall mit der Situation umgeht und welche Optionen er nach dem Ableben des Vierbeiners hat, ist vorbereitet und muss sich in dieser schwierigen emotionalen Lage nicht den Kopf zerbrechen und kann klarere Entscheidungen treffen.


 

Wann sollte ich in Erwägung ziehen, meinen Schäferhund einzuschläfern?

Niemals sollte eine Euthanasie in Erwägung gezogen werden, weil das Zusammenleben mit dem Vierbeiner zu einer persönlichen Belastung wird oder es unangenehm und zeitaufwendig ist, sich um den Hund zu kümmern.

Ja, es macht Mühe und Arbeit, ein altes oder krankes Tier zu pflegen und der Schäferhund wird vermehrt unserer Aufmerksamkeit und Fürsorge bedürfen. Doch solche Gründe für das Einschläfern sind mehr als egoistisch.

Es gibt allerdings auch den umgekehrten Fall, wenn es eigentlich für den Vierbeiner Zeit ist zu gehen, aber Herrchen ihn nicht loslassen kann. Um den geliebten Hund nicht zu verlieren, wird dabei aus selbstsüchtigen Gründen über Schmerzen oder Leid hinweggesehen. Das Tier quält sich und sein Besitzer zögert das Unvermeidliche nur hinaus.

Als Hundebesitzer übernahmen wir allerdings vor vielen Jahren die Verantwortung für unseren Schützling und sollten Entscheidungen immer zum Wohle des Tieres treffen und unsere eigenen Ängste, Ansprüche und Sorgen hintenanstellen.

Folgende Faktoren könnten Ihnen vielleicht dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen:

  • Das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand des Schäferhundes
  • Ist der Hund schwer krank?
  • Hat sich sein Wesen und sein Verhalten stark verändert? Zieht er sich zum Beispiel zurück?
  • Wie würden Sie die Lebensqualität und Lebensfreude des Schäferhundes einschätzen? Ist er immer noch gern mit von der Partie?
  • Kann der Hund noch selbstständig fressen und sich bewegen?
  • Hat der Hund Schmerzen oder leidet er sehr?
  • Fragen Sie im Zweifelsfall einen Tierarzt um Rat. Er wird den Hund natürlich auch eingehend untersuchen und kann so eine Einschätzung abliefern.

Wenn der Abschied vom Schäferhund allzu schwer fällt

Den Schäferhund beim Tierarzt einschläfern lassen ist sicherlich keine einfache Aufgabe.
Den Schäferhund beim Tierarzt einschläfern lassen ist sicherlich keine einfache Aufgabe.

Nicht jeder kann seinen Hund bis ganz zum Schluss begleiten. Viele finden einfach nicht die Kraft dazu. Erst recht, wenn der Abschied in einer kalten, unpersönlichen und sterilen Tierarztpraxis stattfinden soll.

Wem es emotional einfach viel zu schwer fällt, die letzten Augenblicke seines Schäferhundes mitzuerleben, muss sich deswegen nicht schämen. Vielleicht fragen Sie jemand anderes, bei Ihrem Hund zu bleiben, bis er eingeschlafen ist.

Jemanden, der den Schäferhund kennt und Ihnen diesen Gefallen erfüllt. Sie können allerdings auch nur so lange dabeibleiben, bis Ihr Hund die Beruhigungsspritze erhalten hat. Diese lässt ihn entspannen und einschlafen.

Bevor er im Anschluss die überdosierte und tödliche Narkoseinjektion bekommt, könnten Sie dann den Raum verlassen und erst wiederkommen, wenn es vorbei ist.

Den Schäferhund zu Hause einschläfern lassen

Sie haben allerdings auch die Option, den Tierarzt um einen Hausbesuch zu bitten, damit der Schäferhund dort eingeschläfert werden kann. Vielen fällt der Abschied so leichter, Gefühle werden eher zugelassen und auch für den Hund bedeutet dies oft weit weiniger Stress.

Er muss nicht in die Praxis gefahren werden, dort womöglich im vollen Wartezimmer sitzen und anschließend auf dem kalten Untersuchungstisch liegen. Zu Hause in seinem Revier fühlt der Schäferhund sich wohl und sicher, erst recht, wenn seine Familie bei ihm ist und ihm zur Seite steht.

Versuchen Sie so souverän wie möglich zu sein, um Ihrem Vierbeiner Sicherheit zu geben, selbst, wenn es schwerfällt. Sie können und sollten den Schäferhund aber ruhig streicheln und mit ihm reden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Und ja, Sie dürfen natürlich Ihre Souveränität über Bord werfen und hemmungslos weinen, wenn Ihnen danach ist und die Situation Sie allzu sehr mitnimmt. Dies ist nur zu verständlich.

Tipps für die Euthanasie in der Tierarztpraxis

  1. Besprechen Sie im Vorfeld mit dem Tierarzt genau, was beim Einschläfern passiert, damit Sie sich darauf vorbereiten können.
  2. Vereinbaren Sie einen Termin außerhalb der Sprechzeiten, um nicht im Trubel des Wartezimmers auf den schlimmen Augenblick warten zu müssen. Am besten, Sie nehmen sich für diesen Tag frei.
  3. Damit Sie nach dem Eingriff schnell die Praxis verlassen können, sollten Sie um eine Rechnung für die Euthanasie bitten oder bereits im Vorfeld zahlen.
  4. Bitten Sie jemanden, Sie zur Tierarztpraxis zu begleiten, wenn Sie sich dem alleine nicht gewachsen fühlen.
  5. Nehmen Sie eine Decke oder ein Bettlaken mit, um den Hund darin später wieder mit nach Hause zu nehmen, wenn Sie dies möchten.
  6. Bitten Sie den Tierarzt ruhig um etwas Zeit zum Abschiednehmen. In der Regel wird man Ihnen vor und nach dem Eingriff genügend Zeit geben, um Lebewohl zu sagen und zu trauern. Häufig stellen Tierarztpraxen für solche traurigen Termine einen separaten Raum zur Verfügung.

Wie können Kinder vom Schäferhund Abschied nehmen?

Der Verlust des geliebten Haustieres und Freundes trifft Kinder und Jugendliche häufig besonders hart. Manchmal ist dieser Abschied sogar die erste Begegnung mit dem Tod überhaupt. In Abhängigkeit vom Alter sollten Sie ein kindgerechtes Gespräch mit Ihrem Nachwuchs führen und auf alle Fragen eine ehrliche Antwort geben.

Vermeiden Sie Notlügen wie “Der Hund macht eine Reise” oder “Er ist weggelaufen”. Dies führt nur dazu, dass monatelang am Fenster auf die Rückkehr des haarigen Freundes gewartet wird.

Auch der Satz “Der Hund ist für immer eingeschlafen” kann sich negativ auswirken und das Kind bekommt eventuell selbst Angst abends einzuschlafen, weil es glaubt, nicht mehr zu erwachen.

Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Folgendes kann Kindern helfen, über den Verlust des vierbeinigen Freundes hinwegzukommen und Abschied zu nehmen:

  • War der Hund krank, so erzählen Sie, dass er nun keine Schmerzen mehr hat und an einem besseren und schönen Ort ist. Sind Sie religiös, können Sie sagen, er sei im Himmel.
  • Kindern kann es helfen zu sehen, dass Sie auch traurig sind und den Hund vermissen. Sagen Sie nie etwas wie: “Es war doch nur ein Hund”. Dies kann die Gefühle von Kindern sehr verletzten.
  • Nehmen Sie gemeinsam Abschied. Zünden Sie beispielsweise eine Kerze an oder stellen Sie zusammen ein Foto vom Schäferhund auf. Sie können die Kinder auch ein Bild malen oder einen Brief schreiben lassen. Beides könnten diese zum Beispiel bei der Bestattung mit ins Grab legen.
  • Einige Kinder äußern vielleicht den Wunsch, beim Einschläfern dabei zu sein. Sie sollten abschätzen können, ob Ihr Nachwuchs dies emotional verkraften kann. Tatsächlich kann es durchaus dabei helfen, den Tod zu begreifen und zu verstehen, dass der Hund nicht mehr zurückkommt. Alternativ können die Kinder aber auch zu Hause vom toten Vierbeiner Abschied nehmen und ihn noch ein letztes Mal sehen.
  • Die Kinder dürfen bei der Beerdigung dabei sein und sie aktiv mitgestalten. Basteln Sie Grabschmuck, wie einen Kranz oder pflücken Sie gemeinsam Blumen. Beschriften Sie einen großen Stein oder bemalen Sie die Decke, in die der Schäferhund später gewickelt und begraben wird.

Was passiert mit dem Schäferhund, nachdem er gestorben ist?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie nach dem Tod des Schäferhundes verfahren werden kann. Wer sich frühzeitig darüber Gedanken macht und sich informiert, kann eine passende und natürlich ganz individuelle Entscheidung treffen, wie der Abschied vom Hund aussehen soll.

Dabei spielen Geldmittel, persönlicher Geschmack und individuelle Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

1. Tierarztpraxis und Tierkörperbeseitigung

Wer den Schäferhund nach dem Einschläfern in der Praxis belässt, übergibt die Verantwortung für die Entsorgung des toten Hundes in die Hände des Tierarztes bzw. der Tierköperbeseitigung. Diese holt den Hund dort zusammen mit anderen verstorbenen Haustieren ab und kremiert die Kadaver anschließend aus Seuchenschutzgründen. Manchmal werden die Tiere jedoch auch zu anderen Produkten weiterverarbeitet, wie Schmierseife oder Tiermehl.
Einige Tierärzte bieten darüber hinaus an, den verstorbenen Schäferhund kremieren zu lassen und Ihnen die Asche anschließend auszuhändigen.

2. Tierfriedhöfe

Wenn Sie diese Option in Erwägung ziehen können Sie sich mit dem Personal des Tierfriedhofs entweder direkt in Verbindung setzten oder einen Tierbestatter in der Nähe aufsuchen, der Ihnen Arbeit abnimmt und wichtige Vorgänge für Sie regelt.

Sie haben die Wahl zwischen einer klassischen Bestattung oder einem Urnengrab. Darüber hinaus stehen Ihnen viele Gestaltungsmöglichkeiten des Grabplatzes zur Verfügung, mit unterschiedlichen Steinen, Lichtern, Schmuck und Accessoires.

Den Schäferhund auf dem Tierfriedhof begraben.
Den Schäferhund auf dem Tierfriedhof begraben.

3. Begräbnis im eigenen Garten

Meinen Schäferhund im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meinen Schäferhund im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Wer sein verstorbenes Haustier ganz in der Nähe wissen möchte, kann auch eine Bestattung im eigenen Garten vornehmen.

Auch hier können Sie den Grabplatz des Schäferhundes ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Allerdings gibt es einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen, damit der Vierbeiner auf Ihrem Grundstück seine letzte Ruhe finden kann.

Diese sind je nach Bundesland verschieden. Informieren Sie sich also bei der zuständigen Behörde rechtzeitig, damit es hinterher keine Probleme gibt. Oftmals gelten folgende Bedingungen:

  • Beim Garten muss es sich um Privatbesitz handeln.
  • Starb der Schäferhund an einer meldepflichtigen Krankheit, darf er nicht begraben werden.
  • Liegt das Privatgrundstück in einem Trinkwassergebiet, muss von der Bestattung ebenfalls abgesehen werden.
  • Das Grab muss tief genug sein, um den Hund mit mindestens 50 cm Erde bedecken zu können.
  • Erkundigen Sie sich nach Mindestabständen zu Nachbargrundstücken und öffentlichen Wegen.
  • Wickeln Sie den Schäferhund in Material, das leicht verrotten kann.

4. Eine Urne für zu Hause?

Auch dies ist möglich. Sie können den Schäferhund kremieren lassen und seine Asche anschließend mit nach Hause nehmen. Wie Sie dort mit den Überresten verfahren, ist Ihre persönliche Entscheidung.

Vielleicht möchten Sie die Asche im Blumenbeet verstreuen oder an einem besonderen Ort? Sie können sie allerdings auch diskret in Haus oder Wohnung aufbewahren. Es gibt mittlerweile viele Urnen, die auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen sind und eine dezente Aufbewahrung ermöglichen: Kleine Schatztruhen, befüllbare Bilderrahmen, Urnen in Sternform, Tierfiguren usw.

Schäferhund in Urne aufbewahren
Schäferhund in Urne aufbewahren

5. Aus Tod entsteht wieder neues Leben: Aus dem Schäferhund wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Möglich macht dies eine ganz besondere biologisch abbaubare Urne der Firma urnabios.

Neben der Asche des Hundes enthält diese auch einen Baumsamen. Dieser wird zunächst in einer separaten Kapsel aufbewahrt, welche vor der Beisetzung geöffnet und mit etwas Erde des vorgesehenen Grabplatzes gemischt wird.

Dies führt zur Keimung des Samens und seine Wurzeln dringen schließlich in den unteren Teil der Urne (welcher die Asche enthält) und nutzen diese als Nährstoff für das weitere Wachstum. Sie haben die Wahl, welcher Baum aus Ihrem Schäferhund entsehen soll und können sich viele Jahre an diesem ganz besonderen Andenken erfreuen.

Infos: Urnabios

6. Schmuckstücke – Tierdiamant

Eine schöne und besondere Idee, den geliebten Schäferhund auch nach seinem Tode noch ganz nahe bei sich zu tragen sind einzigartige Schmuckstücke. Sie können beispielsweise aus dem Fell des Hundes individuelle Armbänder, Anhänger oder Ketten kreieren lassen. Wurde der Hund kremiert, ist es hingegen möglich, einen kleinen Teil der Asche in einem Medaillon oder Ähnlichem zu verwahren, selbst wenn der Rest verstreut oder vergraben wurde.

 

Die wohl teuerste Variante ist die Herstellung eines Tierdiamanten. Auch dazu wird die Asche des Hundes benötigt. Daraus wird unter großem Druck in einem langwierigen Verfahren ein synthetischer Diamant hergestellt. Sie wählen anschließend noch den Schliff für diesen Rohdiamanten und natürlich das Schmuckstück, in das Sie ihn eingesetzt haben möchten.

 

Wie alt ist Ihr Schäferhund? Kümmern Sie sich aktiv für eine längere Lebensdauer Ihres Hundes? Wie haben Sie von Ihrem Schäferhund Abschied genommen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar und berichten Sie davon!

6 Gedanken zu „Schäferhund Lebenserwartung, Lebensdauer

  1. Vor fast 10 Jahren haben wir 2 DSH Welpen im Alter von 8 bzw. 12 Wochen gekauft. Wir hatten eine richtig tolle Zeit! Leider ist nun einer der beiden ganz plötzlich von uns gegangen.
    Er erbrach sich ständig und auch Infusionen in der Klinik halfen nicht. Er nahm extrem ab und war schon ganz schwach. Ihm war schlecht. So legte man uns nahe ihn zu erlösen. Wir haben ihn dann am selben Tage besucht und uns von ihm verabschiedet. Wir waren echt froh darüber, dass es alles so schmerzlos für den Hund vonstatten ging! Dann haben wir ihn bei und auf dem Grundstück beerdigt. Ich heule immer noch ab und zu.
    Und nun ist der andere, sein treuer Gefährte alleine, er hat nur noch uns.
    Zum Glück ist er nun ja auch schon fast 10 und ruhiger geworden. Man merkt schon dass er nicht mehr so lange Spaziergänge machen möchte und mit seinem Stöckchen, welches ich immer wieder werfen soll, hinten zurück bleibt. Wenn ich ihn zum Spielen einlade dann ist er immer noch voll da. Eigentlich haben die beiden vor einer guten Woche noch richtig doll miteinander getobt bzw. gespielt und sind gerannt.
    Der verstorbene ist der ranghöhere gewesen. Jetzt stellt sich die Frage, was besser für den verbliebenen Hund ist. Wir arbeiten beide voll und der Hund ist 9 Stunden alleine zu Hause. Bis mittags ist er im Hause und pennt, dann wird er vom Obermieter in den Garten gelassen. Ich gehe mit ihm 2x eine ordentliche Runde von ca. 30 Minuten. Er ist immer bei uns wenn wir von Arbeit zurück sind, nachts schläft er auch bei uns im Zimmer.
    Das Spielen ist jetzt natürlich anders als vorher, als der Kumpel (die Beutekonkurrenz) noch da war. ich will auf jeden fall wieder 2 DSH-Welpen haben. Aber sollte ich den alten Hund mit einem Weplen verschonen? Oder wird das ihm gut tun? Ich weiss es wirklich nicht. Auch nicht, ob das gut geht. Hier habe ich schon einem Diskussionsfaden zu dem Thema “Was tun, wenn ein Hund geht und der verbleibende seinen Kumpel verloren hat”

    http://www.hundeforum.com/forum/threads/39444-Was-tun-wenn-es-vorbei-ist-Brutus-geht-heute-von-uns?p=754895&viewfull=1#post754895

  2. Hallo,
    unser DSH Rüde Benny ist fast 14 Jahre alt geworden, leider mussten wir ihm am 14.05.2016 einschläfern lassen, wir hatten das große Glück, dass unsere Tierarztin zu uns nach Hause gekommen ist, so konnten wir uns von unserem Familienmitglied bei uns im Garten, bei Sonnenschein verabschieden. Auch wenn man denkt man ist vorbereitet, es schmerzt einen so das Herz. Wir hatten einen tollen Familienhund, super Wegbegleiter und Freund, wir werden ihn immer in unserem Herzen behalten. Unsere Tochter ist 12 Jahre alt und konnte sich auch gut von Benny verabschieden, für ihr war es wie der grosse Bruder, wir haben unseren Hund in unserem Garten beerdigen können und immer wenn uns danach ist, zünden wir eine Kerze auf seinem Grab.
    Auch wenn der Schmerz noch lange andauern wird, hat der Familienrat beschlossen wieder einen DSH anzuschaffen, unser grosses Grundstück wirkt so leer. Wir lassen uns noch etwas Zeit, vielleicht in diesem Jahr aber auf alle Fälle im nächsten. Es beansprucht eben auch viel Zeit und sollte gut überlegt werden, da steht so einiges an wie Hundeschule, Gassi gehen und natürlich die ganze Erziehung. Aber wir freuen uns auf die Zukunft.

    LG eine familienbegisterte DSH Familie

  3. Am 2.6 habe ich meinen Freund Neo mit 14 Jhren bei uns zu Hause einschläfern lassen , wir waren alle bei ihm bis zum Schluss. Es hat mir das Herz gebrochen.Er war der beste Freund .
    Da es schon unser dritter Schäferhund war und ich ohne Hund nicht leben möchte haben wir uns entschlossen , uns einen neuen Hund zu holen, damit wir ihn nicht mit dem besten Hund der Welt vergleichen , wollen wir uns diesmal eine andere Rasse aussuchen.

  4. Haben zwei Schaeferhunde. Er ist 9 Jahre alt und Sie ist 5. Die durchgeknallte junge Huendin haelt den aelteren Pascha ganz schen auf Trab. Bisher zeigt er keine Alterserscheinungen…ausser graues Fell. Ich meine, dass die Energie der juengeren Huendin den grossen, aelteren Hund mitzieht.
    Beide Hunde sind auf den Philippinen geboren und leben unter Familieneinbindung in sauberen Verhaeltnissen. Bekommen nicht mal Leitungswasser, sondern abgefuelltes Mineralwasser.
    Hatte vor Jahren auch von Europa eine weisse Schaeferhuendin auf die Philippinen gebracht…ohne Probleme. Sie lebte hier weitere 8 schoene Jahre.
    Meine,dass auch die Anbindung an den Menschen einen Hund powern kann. Die Beiden hier sind extrem sozialisiert und superfreundlich. Halt 2 sehr feine Charakter….Schaeferhunde eben.
    Nichts geht ueber solche Freunde…..

  5. Unser Schäferhund ist mittlerweile 10,5Jahre und lebt mit nem Pekinesen im gleichen Alter und einem Border Colli bei uns!’er ist finde ich für sein Alter noch top Fitt,oft müssen wir ihn mit seiner Frisbey Scheibe bremsen weil er es sonst übertreibt😂! Er hat sich auch seine Jungen Augen bewahrt,also man sieht ihm das Alter echt nicht an!!leider hat er jedoch ein Hüftproblem weshalb ihm nach längerem liegen das aufstehen weh tut und schwer fällt und jetzt im Winter wird es wahrscheinlich wieder etwas schlimmer😧!! Tut auch echt weh es anzusehen !er bekommt auch auch Tabletten dagegen(in leckerli Form)!dann hat er seid geburt an einen Herzfehler der zum Glück bis jetz keine größeren Auswirkungen hat und vor 2Monaten haben wir einen gutartigen Tumor am Unterbauch entdeckt der uns einen riesigen schrecken bereitete!! Die Geschwulst stört zum Glück nur uns,ich denke er selbst hält es für normal(keine schmerzen,keine Bewegungsstörung o.ä)!! Er ist aber echt noch top fit,verhält sich wie immer,will viel rausgehen und freut sich immernoch des Lebens😀😁😊!! Nur leider macht mir alles zusammen trotzdem Kopfzerbrechen! Ich hoffe auf noch 1-2-3glückliche Jahre mit ihm und bete das es nicht doch evtl demnächst rapide mit ihm bergab geht!! Deshalb bin ich gerade auf dieser Seite und bin froh zu lesen das auch 13Jahre noch durchschnitt sind das macht mir Hoffnung! Danke für die Info-Reiche Seite!! LG Dominik

  6. Vor 3 Monaten musste ich meine Schäferhündin Nena gehen lassen. Mit 10 1/2 Jahren war sie trotz aller Vorsorgeuntersuchung sn unheilbaren nicht operablen Krebs erkrankt
    Unser 2. Schäferhund hat sehr darunter gelitten, seine Rudelführerin fehlte ihm so sehr. Ich habe dann 2 Monate später einen Welpen gekauft, kleinere Rasse weil ich einem Schäferhund gesundheitlich nicht mehr das agile sportliche Leben bieten kann. Der Zweithund hat sich gefreut nur war rs kein Ersatz für seine geliebte Freundin. Ich habe ihn abgelenkt und soviel mit ihm unternommen wie seine erkrankten Gelenke es erlaubten. Er hat richtig abgebaut und vorgestern trat eine Hinterhandlähmung auf. Alle Massnahmen haben nicht mehr geholfen, er konnte sich nicht mal mehr mit unserer Hilfe löden, die Beine versagten. Mein Herz hat geschrien weil er nach Schmerzinjektionen mich mit seinem grossen Kulleraugeb noch lieb anschauen konnte. Dein Kopf und Aussehen war nich top. Aber wie muss ein Hund sich fühlen der nicht mehr trinkt weil er weiss er kann nicht piseln. Das bisdchen Würde wollte ich ihm erhalten und habe spät abends noch den Tierarzt angerufen damit er nach 24 Stunden ohne Blasenentleerung nicht noch weiter leidet. Er wurde zuhause im Beisein der ganzen Familie erlöst. Der kleine Balou durfte sich verabschieden. Ich bin froh das ich den Welpen habe. Mein Herz ist schwer aberbich gebrauche jetzt die Kraft für meinen neuen Freund. Die beiden alten Freunde bleiben in meinem Herzen immer lebendig.

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